Kleines Zimmer einrichten: 5 praktische Tipps

Words by Claudia Marisa Alves de Castro
Photography: Gabriel Beaudry auf Unsplash
Mit diesen Tipps wirken kleine Räume größer

Kleine Räume wollen gut genutzt werden. Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks lässt sich für großzügigen Stauraum sorgen. Und auch mit Farben und Licht kann gespielt werden, um das bestmögliche aus den wenigen zur Verfügung stehenden Quadratmetern herauszuholen. 

 

Wir alle kennen die üblichen Tipps für kleine Räume: den vorhandenen Platz von oben bis unten nutzen, Stauräume unter dem Bett oder der Couch (wie du unter anderem Leder-Sofas perfekt reinigst, erfährst du hier) schaffen, Klamotten und Kleinkram in Boxen verschwinden lassen und diese nach Möglichkeit auch gleich als Sitzgelegenheit nutzen. Und natürlich: Ordnung halten – denn ein ordentlicher Raum, in dem nicht alles wild durcheinander steht, sieht tatsächlich nicht nur besser, sondern auch automatisch größer aus. Daneben gibt es aber noch einige weitere Möglichkeiten, aus einem kleinen Raum, in dem wir uns täglich aufhalten wollen, so richtig viel rauszuholen. 

So kannst du einen kleinen Raum größer wirken lassen

 

1. Helle Farben verwenden

Wer helle Farbtöne für Wände, Böden und Möbel wählt, sorgt für eine optische Vergrößerung. Cremige Pastell‑ oder helle Holztöne sorgen für eine freundliche Atmosphäre im Raum. Wer auf Weiß setzt, intensiviert das Tageslicht, was wiederum dafür sorgt, dass die Wände optisch weiter auseinanderrücken. Experten empfehlen sogar, das Sofa farblich dem Boden anzupassen, da so gefühlt eine zweite Ebene im Raum entsteht. 

 

2. Auf das Nötigste beschränken

Boden und Wände sind bereit, jetzt kommen die Möbel. Doch bitte so reduziert wie möglich, denn eins ist klar: Kleine Räume wirken sehr schnell viel zu voll. Beim Einrichten sollte also auf kluge Staumöglichkeiten gesetzt werden, die noch genügend Platz zum Atmen lassen und dem Auge vermitteln, dass es durchaus auch noch freie Bereiche gibt. Deshalb sollte auch die Dekoration mit Bedacht gewählt werden. Dabei sollten Accessoires immer nach Farben ausgewählt und Formen und Materialien passend gruppiert werden. Dies sorgt für Ruhe. Außerdem helfen bodenlange Vorhänge dabei, dem Raum mehr Höhe zu verleihen. Ein weiterer Vorteil: Sie suggerieren dem Auge, dass sich dahinter noch mehr Fläche verbirgt. 

 

3. Wuchtige Möbel vermeiden

Noch ein Extra-Tipp in puncto Möbel: In einem kleinen Wohn- oder Schlafzimmer führen riesige Sessel, Sofas und Betten schnell dazu, dass diese Möbel in den Mittelpunkt rücken und enorm viel Platz verschlucken. Filigrane Einrichtungselemente – z. B. ein Pouf statt eines dicken und schweren Ledersessels, ein Sofa mit schlanken Beinen oder ein Bett ohne Kopfgestell – lassen den Raum hingegen weitläufiger wirken. 

 

4. Spiegel aufhängen

In einen kleinen Raum gehören definitiv Spiegel. Ob direkt an der Wand, als Schrankelement oder in Vitrinenform: Spiegel schaffen Weite. Zudem reflektieren sie das Tageslicht, was den Raum heller macht und damit größer erscheinen lässt. 

 

5. Lichtquellen installieren

Wie bereits angedeutet, spielt Licht allgemein bei der Inneneinrichtung eine sehr wichtige Rolle – und für kleine Räume gilt das ganz besonders. In einem Interview mit dem Designer Guido Maria Kretschmer hat dieser uns verraten, dass auch er beim Einrichten zuerst den leeren Raum betrachtet und schaut, woher das Licht kommt – erst dann fängt er an, sich über ein Einrichtungskonzept Gedanken zu machen. Es lohnt sich also, darauf zu achten, wo sich die Fenster befinden, um das Tageslicht optimal auszunutzen. Doch auch mit Stehlampen und Wandleuchten (besonders platzsparend!) lässt sich eine größere Raumtiefe schaffen. Künstliches Licht vor einer weißen Wand? Das kann Wunder bewirken.

Dazu Passend

Interior-Trend: Home, sweet Homeoffice Inspiration

Immer mehr Menschen arbeiten selbstständig, und viele von ihnen auch von zu Hause aus. Frauen organisieren sich in diesem Kontext immer stärker, wie unserem Interview mit der Femininja Carina Hermann zu entnehmen war.

Share:

Claudia Marisa Alves de Castro

Redaktionsleiterin

Claudia Alves de Castro kommt vom Land, war aber nie für die Kleinstadt gemacht. Jetzt – da sie in Hamburg lebt – kann sie ihrem Interesse für Menschen, Geschichten und dem Schreiben freien Lauf lassen. Vom Lifestyle- und Fashionblog, über die Arbeit beim Fernsehen vor und hinter der Kamera, bis hin zu den Online-Redaktionen großer Verlage, Claudia ist mit allen Medien-Wassern gewaschen. Neben ihrer Leidenschaft für ihren Beruf, macht sie ihre Liebe für Kultur, Medien und Reisen besonders glücklich. Seit März 2018 schreibt sie über all das bei uns.

Kommentieren