5 Tipps für’s Scrapbooking nach dem Urlaub

01.09.2017
Words by Jana Ahrens
5 Tipps fürs Scrapbooking nach dem Urlaub

Was früher ein Photoalbum war, ist heute ein Scrapbook: Souvenirs, Mitbringsel, Photos. Aus dem Urlaub kommen wir mit vielen Kleinigkeiten zurück, die unsere Erinnerungen bunt und wach halten sollen. Beim Scrapbooking bringen wir alles zusammen.

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Was ist Scrapbooking?

Ein Scrapbook ist eine Mischung aus Tagebuch und Bilderalbum, arrangiert in 3D. So bleiben uns die Erinnerungen besonders plastische erhalten und wir können im Scrapbook eine richtige Geschichte erzählen. Weil das Scrapbooking inzwischen so beliebt ist, gibt es viel Möglichkeiten sich inspirieren zu lassen, Techniken zu erlernen und Materialien auszuwählen. Wir haben 5 hilfreiche Tipps für Einsteiger zusammengestellt.

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1. Scrapbooking im klassischen Sinne

Für das Scrapbooking im klassischen Sinne braucht ihr vor allem verschiedenste Materialien. Dazu gehören natürlich vor allem Eure Fotos und so etwas wie Flugtickets, Quittungen, getrocknete Blumen, Eintrittskarten, Hangtags oder kleine Anhänger. Also alles, was Euch so an Kleinigkeiten auf Reisen begegnet.

Dann braucht Ihr aber auch Scrapbook-Papier als Hintergründe oder Buchseiten. Weiterhin könnt Ihr toll mit Masking-Tape und Stempeln arbeiten. Es gibt eine unbegrenzte Vielfalt an Möglichkeiten, die Ihr zum Beispiel bei der Scrapbook Werkstatt erkunden und bestellen könnt. Schaut dort auch auf jeden Fall mal bei den monatlich erscheinenden Inspirationsheften und in der Werkstatt vorbei.

2. Scrapbooking Sketches, Layouts und Minibooks

Das Scrapbooking hat so seine eigenen Vokabeln. Um reinzukommen gibt es drei wichtige Begriffe. Was sind also Sketches, Layouts und Minibooks? Ein Sketch ist die Idee für eine Grundanordnung einer Scrapbook-Seite. Dafür überlegen sich erfahren Scrapbooker, wie Details, Bilder und Text – ganz generell – spannungsvoll auf einer Seite angeordnet werden können. Viele tolle Ideen dazu gibt es bei Scrapbook and Cards.

Scrapbooking Sketch ueber 2 Seiten
Ein Scrapbooking Sketch von Scrapbook and Cards

Das Layout ist dann Eure persönliche Umsetzung des Sketches. Auf Basis des Sketches beginnt Ihr mit Euren Materialien oder Fotos eine Geschichte zu erzählen, die sich über ein oder zwei Seiten erstreckt. Und dann gibt es noch die Mini-Books. Da habt ihr noch ein paar Seiten mehr, um die Geschichte zu erzählen. Dafür wird das Album selber auch gleich mitgebastelt. Das Format ist dem angepasst. Mit ein bisschen Übung findet Ihr nach und nach heraus, welches Format am besten zu welcher Reise oder welcher Geschichte passt.  

3. Das Travel Journal

Das Travel Journal ist eine Variante des Scrapbook, die bereits während der Reise gestartet werden kann. So wird hier etwas weniger mit Zusatzmaterialien gearbeitet, da wir auf Reisen unser Gepäck mit nicht zu viel Bastelmaterial belasten wollen. Ein paar feine Stifte und vielleicht sogar Aquarellfarben sind allerdings nicht schlecht. Und allen Sammlern ist es natürlich freigestellt, zu Hause das Travel Journal noch mit vielen Scrapbooking Techniken weiter zu entwickeln.  

4. Gemeinsam Scrapbooken

Beim Scrapbooking geht’s vor allem um Inspiration und Erinnerungen. Und beides teilen wir doch am liebsten mit anderen. Das gilt auch schon für das Gestalten der Scrapbooks. Wenn alle ein bisschen Material mitbringen und ihre Erfahrungen schon während der Arbeit austauschen, dann können ganz tolle neue Layouts entstehen. Besonders aktiv sind in Deutschland die Scrappies aus München. Aber vielleicht gründet Ihr ja auch Eure eigene Gruppe?

5. Digital Scrapbooking

Urlaubsrückkehrer, die weniger gern basteln, müssen nicht auf’s Scrapbooking verzichten. Es gibt inzwischen ganz großartige Apps, mit denen sich digital schon im Flugzeug auf dem Weg nach Hause ein mit Freunden teilbares Scrapbook erstellen lässt. Zu unseren Favoriten gehören die Project Life App und blurb, die App zum Fotobuch basteln auf dem Tablet oder Telefon.

Schließlich und endlich können wir aber auch mit all den tollen Bildbearbeitungs- und Layout-Programmen dieser Welt unseren Photoalben mehr Leben einhauchen. Klar gibts dafür auch Online-Tutorials, wie zum Beispiel das von Valentina Katzy. Wer’s richtig gründlichen lernen möchte, kann sich auch für einen Online-Kurs bei udemi anmelden.

Das Beitragsbild ist übrigens von Rawpixel auf Unsplash

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Jana Ahrens

Jana Ahrens liebt die Auseinandersetzung mit der Mode und mit den Gegenständen und Situationen eines modernen Lebens. Sie interessiert sich weniger für schöne Dinge, als eher für die Schönheit ihrer Umstände. Bis 2013 hat sie als Modedesignerin gearbeitet. Seitdem widmet sie sich dem Schreiben. Im Januar 2018 hat sie die Chefredaktion des Monda Magazins übernommen.

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