So haben wir uns während des #RoyalWedding’s gefühlt

24.05.2018
Words by Claudia Marisa Alves de Castro
Meghan Markle und Prinz Harry haben geheiratet

An dieser Hochzeit kam wirklich niemand vorbei: Am 19. Mai gaben sich Prinz Harry und Meghan Markle in der St. George’s Chapel in Windsor Castle das Ja-Wort. Wie wir uns während der Zeremonie gefühlt haben? In etwa so…

Im Internet, im Fernsehen, im Radio und in sämtlichen Zeitungen ging es in den letzten Wochen vermehrt um Prinz Harry und US-Schauspielerin Meghan Markle. Obwohl wir nicht direkt eingeladen waren, hatten wir so dennoch das Gefühl, an den Vorbereitungen zur Royal Wedding beteiligt gewesen zu sein. All diejenigen, die versucht hätten, dem ganzen Spektakel zu entfliehen, hätten also nicht nur alles ausschalten und alle Fenster und Türen geschlossen halten müssen – nein – sie hätten im Grunde diesen Planeten verlassen müssen.

So ist die Hochzeit natürlich auch an uns nicht vorbeigegangen – was wir sowieso absolut nicht gewollt hätten… Wie unzählige andere Menschen haben wir gespannt vor dem Fernseher Platz genommen, die Taschentücher bereitgehalten und, um bloß nichts zu verpassen, die Lautstärke ein bisschen höher gedreht, als sonst – man weiß ja nie…

Und weil wir so unglaublich mitgefiebert haben und noch immer ganz verzaubert sind, möchten wir euch einen Rückblick unserer Gefühle und Gedanken vor, während und nach der Zeremonie natürlich nicht vorenthalten:

Bevor Meghan kam

Herzklopfen und Spannung: Schon allein beim Anblick der Massen, die sich in Windsor versammelt hatten, stieg die Aufregung. Immer wieder wurden ankommende Gäste, darunter Elton John und Victoria und David Beckham, die bereits für kleine Wow-Momente sorgten, gezeigt. Ob David auch zu unserer Hochzeit kommen würde? Immer aufregender wurde es, als Angehörige der Königsfamilie und der Bräutigam auf der Bildfläche erschienen. Harry schien übrigens unglaublich nervös gewesen zu sein – sehr sympathisch!

Der erste Blick auf Meghan und ihr Brautkleid

Große Begeisterung: Als Meghan Markle aus dem Auto stieg, jubelte nicht nur die Menge. Ihr schlichtes Brautkleid mit der atemberaubenden Schleppe, designt von Claire Waight, übte sich in vornehmer, eleganter Zurückhaltung und ließ die Braut strahlen. Da Meghan in der Vergangenheit bereits verheiratet gewesen ist, wäre alles andere doch ein wenig übertrieben gewesen – oder? Zudem beeindruckte uns ihr natürliches Make-up. In Kombination mit dem funkelnden Diadem, das übrigens eine Leihgabe der Queen war, sah sie einfach perfekt aus.

Als Prinz Charles Meghan zu Harry führte

Wirklich emotional: Die ersten Schritte in der St. George’s Chapel nahm Meghan ganz stolz und selbstbewusst allein, bevor sie von ihrem Schwiegervater, Prinz Charles, in Empfang genommen wurde. Der führte sie zu ihrem Prinzen. Meghans Vater konnte aus gesundheitlichen Gründen leider nicht an der Zeremonie teilnehmen. An dieser Stelle konnten wir uns eine Träne nur schwer verkneifen. Als Harry seine Meghan entgegennahm, konnten wir außerdem ganz viel Glück und Liebe sehen und spüren. Ein wirklich aufregender Moment!

Als der amerikanische Priester Michael Curry sprach

Ziemlich modern: Als Amerikanerin lud sich Meghan den Priester Michael Curry ein, der Martin Luther King zitierte, von der Macht der Liebe predigte und extrem cool – seine Worte auf einem vor ihm liegenden iPad notiert hatte. Mit seinen flammenden Worten gehörte er definitiv zu den Höhepunkten der Hochzeit und brachte – wie sollen wir es anders sagen – mal ordentlich Stimmung in die Bude. Mit Priester Michael Curry und allen anderen Predigern, die alle unterschiedlichen Religionen zugehörig waren, setzen die beiden Lovebirds ein deutliches Zeichen: Woher du kommst, spielt keine Rolle. Wir sind alle gleich und allein die Liebe ist der Schlüssel.

Als der Gospel Chor anfing zu singen

Gänsehaut pur: Schöner hätten auch wir es nicht singen können. Der Kingdom Choir unter der Leitung von Kate Gibson sorgte für den nächsten emotionalen Höhepunkt und gab “Stand by me” von Ben E. King zum Besten. Die emotionale Interpretation hören wir uns gern immer wieder an – aber nicht ohne Taschentuch…

Als sich Meghan und Harry das Ja-Wort gaben

Jubel und Gekicher: Darauf hat nun wirklich die ganze Welt gewartet. Während Harry die Fragen aller Fragen beantwortete, kullerten bei uns nicht nur endgültig die Tränen, sondern gleichzeitig machte sich auch ein Lächeln bei uns breit. Zum einen, weil der Moment einfach viel zu schön war, um es nicht zu tun und zum anderen, weil direkt nach seinem Ja-Wort die Massen vor der Kirche anfingen zu jubeln und damit die Gäste in der Kirche zum Kichern brachten. Das Ganze hatte eben auch doch ein bisschen etwas von einem Rockkonzert, auf dem die jubelnden Fans jeden Wimpernschlag ihres Stars honorierten. In diesem Sinne: Wooohooo!

Als alle anderen “We will” sagten

Wir sagen “ja”: Was für eine schöne Geste… Nachdem Harry und Meghan zueinander “Ja” sagten, fragte der Pastor auch die anwesenden Gäste, ob sie das Paar unterstützen und immer für die beiden da sein wollen. Im Chor ertönte es “Yes, we will!”. Das ging ziemlich nah und dieses Ritual wird sich auf jeden Fall gemerkt.

Der erste Kuss als Ehepaar

“Sie dürfen die Braut jetzt küssen”: Dieser so schöne Teil einer Zeremonie hat im Traugottesdienst traditionell leider keinen Platz. Deshalb mussten wir uns gedulden und abwarten, bis Harry und Meghan die Kirche verlassen hatten. Ganze 1,4 Sekunden dauerte er, der damit kürzeste Schmatzer der royalen Kuss-Geschichte. Und ganz egal: Auf die Länge kommt es auch an dieser Stelle ganz und gar nicht an.

Als beide in der Kutsche davon fuhren

Träume werden wahr: Bei strahlendem Sonnenschein fuhren Harry und Meghan nach der Trauung durch Windsor, um sich ihren Fans und den Bewohnern der Stadt zu zeigen. Mit dem Anblick dieser tollen Bilder konnten wir uns glücklich und entspannt zurücklehnen. Nach diesen aufregenden und emotionalen Momenten haben wir allerdings immer noch nicht genug von dem Herzog von Sussex, Graf von Dumbarton und Baron Kilkeel und der Herzogin von Sussex.

Als beide in den Jaguar stiegen

Damit war also der höchst rituelle Teil der Hochzeit abgeschlossen. Aber die Feierei war natürlich noch nicht vorbei. Einige Stunden später entschwebte das Paar Windsor Castle, nachdem Meghan Markle das Kleid gewechselt und einen Ring von Prinzessin Diana angelegt hatte. Gemeinsam stiegen sie stilvoll in einen Jaguar E-Type Concept Zero und rollten, ganz im Stil von alten James-Bond-Filmen, Richtung Abend-Empfang davon. Und wir so:

Wir freuen uns schon darauf, wenn es heißt: Harry und Meghan erwarten Nachwuchs. Wie wir wohl darauf reagieren? Vermutlich so:

Das Beitragsbild ist übrigens von Derek Thomson auf Unsplash

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Claudia Marisa Alves de Castro

Claudia Alves de Castro kommt vom Land, war aber nie für die Kleinstadt gemacht. Jetzt – da sie in Hamburg lebt – kann sie ihrem Interesse für Menschen, Geschichten und dem Schreiben freien Lauf lassen. Vom Lifestyle- und Fashionblog, über die Arbeit beim Fernsehen vor und hinter der Kamera, bis hin zu den Online-Redaktionen großer Verlage, Claudia ist mit allen Medien-Wassern gewaschen. Neben ihrer Leidenschaft für ihren Beruf, macht sie ihre Liebe für Kultur, Medien und Reisen besonders glücklich. Seit März 2018 schreibt sie über all das bei uns.

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