Touch me: So bleibt meine Beziehung in Schwung

Words by Arzu Gül
Photography: Sharon McCutcheon via Unsplash
Lesezeit: 6 Minuten
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Pärchen lächeln sich liebevoll an

In Zeiten von Coronavirus und Social Distancing haben mein Partner und ich ganz neu zueinandergefunden. Warum das nur mit Berührungen funktioniert und welches kleine Toy uns dabei besonders geholfen hat.

Noch nie war soziale Distanz wohl von so großer Bedeutung wie heute. Mit den aktuellen Geschehnissen hat sich das gesamte zwischenmenschliche Gefüge einmal um 180 Grad gedreht. Wer behutsam die Straßenseite wechselt, wenn jemand entgegenkommt, zeigt Solidarität. Seine Eltern, Geschwister oder Freund*innen nicht mehr zu besuchen, ist ein Akt der Fürsorge und geschieht zum Wohle der Liebsten. Es ist paradox: Liebe und Zuneigung bringt man aktuell vor allem durch Distanz zum Ausdruck.

Doch wer in einer längeren Partnerschaft oder Ehe lebt, muss nicht ganz auf körperliche Nähe verzichten. Im Gegenteil: Während wir FreundInnen und Verwandte aktuell zwar nur noch digital sehen können, verbringen die meisten von uns auf einmal ganz viel Zeit mit dem eigenen Partner oder der Partnerin. Seit die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verschärft wurden, arbeitet fast ganz Deutschland im Homeoffice. Und nicht jede*r hat eine so geräumige Wohnung, dass es möglich wäre, für jede*n abgetrennte Büroräume zu schaffen. Das bedeutet eine ganz neue Situation im eigenen Heim und eine in dieser Form noch nie da gewesene Nähe zur besseren Hälfte. Fällt einem die Decke auf den Kopf, gibt es aktuell auch kaum Möglichkeiten, sich aus dem Weg zu gehen. Freizeitaktivitäten, Ausflüge und Reisen sind schließlich bis aufs Weitere gestrichen.

Derzeit verbringen die meisten von uns auf einmal ganz viel Zeit mit dem eigenen Partner oder der Partnerin.

Überlebt unsere Beziehung die Quarantäne?

Ich möchte ehrlich sein. Als ich erfuhr, dass mein Partner und ich die nächsten Wochen auf engstem Raum in unserer 2-Zimmer-Wohnung leben und arbeiten würden, war ich skeptisch. Wir sind zwei starke Persönlichkeiten mit sehr gegensätzlichen Meinungen. Ich konnte die auf uns zukommenden Auseinandersetzungen schon förmlich spüren. Wir witzelten noch darüber und sagten: »Wenn wir nach dieser Quarantäne-Zeit noch ein Paar sind, können wir auch gleich heiraten. Dann kann uns nichts mehr auseinanderbringen!«

Doch tatsächlich blieben die erwarteten Streitigkeiten aus. Wenn ich mit meinen Freundinnen telefoniere und diese zaghaft fragen, wie es denn zwischen mir und meinem Freund momentan so laufe, muss ich zugeben: »Besser als vor der Quarantäne.« Bei anderen erlebe ich das genaue Gegenteil: Streit, Auseinandersetzungen, leider sogar Trennungen. Warum es bei mir sogar besser läuft denn je, habe ich versucht zu analysieren. Das sind meine Erkenntnisse:

Natürlich hilft es, sich und die Gewohnheiten des anderen vollständig zu akzeptieren. Wir geben uns gegenseitig den Raum, uns zu entfalten, ohne dem anderen ständig die Meinung zu sagen. Auch gemeinsame Hobbys sind in dieser Zeit wichtig. Mein Partner und ich machen täglich Sport zusammen. Das macht uns Spaß und wir motivieren uns gegenseitig. Doch der wohl ausschlaggebende Grund für unsere Harmonie ist, dass wir uns gerade in dieser Zeit, in der wir so viel Alltag miteinander verbringen, uns auch ganz aktiv und bewusst Zeit für körperliche Nähe nehmen.

Warum kuscheln wichtiger ist als Sex

Berührungen und Zärtlichkeiten sind gerade jetzt umso wichtiger.

Wie wichtig Berührungen in einer Partnerschaft sind, ist inzwischen sogar wissenschaftlich erwiesen. Dabei geht es nicht nur um den sexuellen Akt an sich. Forscher des Kinsey-Instituts haben bereits vor Jahren herausgefunden, dass Paare, die sich häufig berühren, streicheln und miteinander kuscheln, glücklicher sind und eine innigere Beziehung führen als die, die darauf verzichten. Für viele Befragte sind Umarmungen und Küsse sogar wichtiger als Geschlechtsverkehr. Verständlich, denn wir Menschen brauchen Umarmungen, um gesund und glücklich zu sein. Es klingt banal, aber die Zuwendung in Form von Kuscheln oder einer ehrlichen Umarmung kann existenzielle Ängste mindern, Stress regulieren und sogar Depressionen vorbeugen.

Wissenschaftlich gesehen hängt dies mit den Reaktionen in unserem Körper zusammen. Unsere Haut enthält Millionen von Berührungsrezeptoren, über die Informationen zu Temperatur, Druck, Struktur oder Geschwindigkeit einer Berührung blitzschnell an unser Gehirn weitergeleitet werden. Doch daneben gibt es noch langsam leitende Nervenbahnen, die als C-taktile Fasern, oder auch CT-Fasern bezeichnet werden. Diese werden nur bei sanften und langsamen Streichelbewegungen aktiviert und reagieren vor allem auf Hautwärme. Wenn über die CT-Nervenbahnen vermittelte Streichelsignale im Gehirn ankommen, wird dort das Glückshormon Oxytocin ausgeschüttet. Wir bauen Stress ab, fühlen uns glücklich und wohl. Das führt so weit, dass Sportmannschaften mit viel Körperkontakt nachweislich erfolgreicher sind als ihre Konkurrenten und dass Menschen nach einer aufmunternden Berührung am Unterarm bessere Resultate in Prüfungen erzielen als ohne einen solchen Impuls.

In einer Beziehung nimmt das Bedürfnis nach Körperkontakt allerdings mit der Zeit ab. Das ist normal. Schließlich können wir nicht jahrelang Schmetterlinge im Bauch haben und dauerhaft unter Strom stehen. Wir gewöhnen uns aneinander und entwickeln Routinen. Leider aber auch im Bett. Irgendwann wissen wir, was sich gut anfühlt und was dem oder der Partner*In gefällt. Die Folge: Der Sex wird eintöniger, man berührt sich in einer immer wiederkehrenden Abfolge und nach dem bewährten Muster. Oder man verzichtet beim Geschlechtsverkehr gleich ganz auf das Vorspiel und kommt direkt zur Sache. Wie also kann man es schaffen, sich neu zu entdecken und das körperliche Interesse aneinander wachzuhalten?

Gänsehaut am ganzen Körper: Wie funktioniert der BE·ONE?

Auch in einer langjährigen Beziehung kann man neue errogene Zonen am Körper des Partners entdecken.

 

Als ich vom BE·ONE von Fun Factory hörte, wusste ich, dass ich ihn selbst ausprobieren musste. Und wann wäre ein besserer Zeitpunkt, sich mehr Zeit für den Partner zu nehmen, als jetzt? Ein kleines, dezentes Toy, das einfach zwischen zwei Fingern platziert wird und Berührungen viel intensiver erlebbar machen soll. Für mich das perfekte Einsteiger-Toy und eigens für das Vorspiel konzipiert. Mehr Argumente brauchte es nicht. Das Besondere: Das kleine Toy besitzt zwei leise Motoren, die tieffrequente Vibrationen erzeugen und an zwei Kontaktpunkten wirken. So werden die Schwingungen nicht auf den eigenen Finger übertragen, sondern ausschließlich auf den Körper des Partners oder der Partnerin. Als ich den BE·ONE das erste Mal auspackte und anschaltete, schlich ich mich an meinen Partner an und hielt meine Hand an seinen Nacken. Er bemerkte kaum, dass ich etwas zwischen meinen Fingern hielt, bekam aber direkt eine Gänsehaut am ganzen Körper. Ich lachte und zeigte ihm die »Vorspiel-Revolution«.

Tatsächlich ist der handliche Vibrator sehr unauffällig und drängt sich während der körperlichen Intimität nicht in den Vordergrund. Was hingegen mehr Aufmerksamkeit bekommt, ist der Körper des Partners oder der Partnerin. Selbst nach Jahren kann man so mit dem BE·ONE noch Neues am Gegenüber entdecken und ihn oder sie die Berührungen wieder ganz bewusst wahrnehmen lassen – und umgekehrt! Die vibrierenden Impulse am Finger laden dazu ein, den gesamten Körper zu erkunden, statt immer nur die gleichen Bewegungsabfolgen abzuspulen. Dadurch setzt man sich wieder bewusst mit dem Menschen gegenüber auseinander und kann an ihm oder ihr mitunter sogar ganz neue Seiten entdecken. Ich erkannte zum Beispiel, dass mein Partner die Aufmerksamkeit und zärtlichen Momente durchaus schätzt, viel mehr erogene Zonen besitzt, als mir bisher bewusst waren, und sich eine Berührung von ihm auch nach dreieinhalb Jahren Beziehung noch neu und aufregend anfühlen kann.

Die (wahrhaftige) Vorspielrevolution

Sehr unauffällig und dennoch mit großer Wirkung.

 

Was mir in einer Beziehung besonders wichtig ist und wozu ich auch allen meinen FreundInnen rate: Nehmt Euch Zeit für ein richtiges Vorspiel! Leider erfahre ich viel zu häufig, dass diese wichtige Zeit bei körperlicher Intimität außer Acht gelassen wird. Dabei hängt die Wahrscheinlichkeit, zum Höhepunkt zu kommen, direkt mit der Intensität und Dauer des Vorspiels zusammen. Bei einem Vorspiel von 10 Minuten, liegt die Wahrscheinlichkeit für Frauen, einen Orgasmus zu bekommen, bei 40 Prozent, bei 20 Minuten schon bei über 60 Prozent. Wer hier Inspirationen benötigt, um das Streicheln und Küssen aufregender zu gestalten, findet mit dem BE·ONE definitiv die nötigen Anreize. Die vier verfügbaren Vibrationsgeschwindigkeiten und eine zufällig variierende Rhythmuseinstellung schaffen immer wieder neue Möglichkeiten, das Toy zu integrieren. Bis zu 60 Minuten hält der Akku außerdem pro Ladeaufgang durch. Genug Zeit, sich ganz neu kennenzulernen.

 

Jetzt den BE·ONE entdecken

 

Zum eigenen Schutz und dem Schutz der Gemeinschaft bedeutet Solidarität aktuell vor allem soziale Distanz. Dennoch müssen wir uns dadurch nicht verunsichern lassen, denn soziale Distanz kann gleichzeitig auch für viel Zeit und Nähe in den eigenen vier Wänden stehen. Während die Welt da draußen also stillsteht und wir dazu angehalten werden uns voneinander zu distanzieren, konnten mein Partner und ich unsere Beziehung auf eine ganz neue Ebene bringen. Viel Verständnis, Rücksicht und Aufmerksamkeit gehören ebenso dazu wie bewusste Momente zu zweit, ganz ohne Smartphone oder TV. Wir hören einander zu, schaffen uns kleine romantische Auszeiten beim »Candlelight Dinner« im Wohnzimmer oder suchen uns gemeinsame Aktivitäten. Was mir in dieser Zeit aber den meisten Trost und die schönsten Wohlfühlmomente beschert hat, waren seine Berührungen, Küsse, Umarmungen und Streicheleinheiten. In einer Zeit, in der nichts mehr sicher ist, gaben diese mir das größte Gefühl von Geborgenheit und Wohlbefinden. Das Gefühl von Zuhause.

In dem Sinne: Haltet Abstand von anderen und kommt euch selbst dadurch näher, wascht euch vorher die Hände und denkt daran: Spread love, not viruses.

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Arzu Guel

Redakteurin

Nach einem MBA in Medienmanagement und Stationen in der Produktentwicklung, Objektleitung und Vermarktung von Magazinen, hat Arzu Guel zurück zu ihrer eigentlichen Leidenschaft, dem Schreiben und Kreieren von Content, gefunden. Seit September 2019 schreibt sie nicht nur für Monda Magazin, sondern entwickelt auch Formate für unseren Instagram-Kanal. Sie brennt für die Themen Digitalisierung, Future Trends und für Menschen mit einzigartigen Geschichten.

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