Der Umwelt zuliebe: Stapeln von Steinen soll verboten werden

Words by Claudia Marisa Alves de Castro
Photography: Nathan Manske auf Unsplash
Steine stapeln soll verboten werden
Für viele sehen die von uns Menschen gestapelten Steine an Stränden oder auch in den Bergen wie Kunstwerke aus. Doch das, was bei Instagram zu einem Trend geworden ist – nämlich Steine zu stapeln und ein Foto davon auf der Plattform zu posten – ist in Wahrheit für die Umwelt eine Katastrophe. 
 

In Teneriffa, an der Playa Jardín, einem schwarzen Sandstrand im Norden der Insel, sah es eine Zeitlang so aus: An einer Stelle des Strandes ragten fast nur noch aufeinandergestellte Steine wie Türme in den Himmel. Aufgestellt wurden sie vor allem von Touristen. Zahlreiche Bilder davon sind bei Instagram zu finden – die gestapelten Steine sind ein beliebtes Fotomotiv (9 Tipps für perfekte Urlaubsfotos findest du hier). Doch das könnte sich jetzt ändern. 

 

 

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So many rock towers 😍

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Umweltschützer warnen: Steine stapeln nimmt Lebensräume

Um ein Zeichen zu setzen, zerstörten Ende Juli 2019 etwa 150 UmweltschützerInnen die kleinen »Kunstwerke« am Playa Jardín. Der Grund:  Der Naturstrand ist Lebensraum für viele kleine Tiere und Pflanzen. Spinnen, Insekten und Eidechsen fühlen sich unter und zwischen den Steinen wohl – ähnlich wie die Pflanzen, die dort Halt finden. Werden die Steine jedoch immer wieder angehoben und aufeinandergestapelt, wird so zahlreichen Lebewesen der Lebensraum genommen. 

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👣🌿🦎💙🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿💙 Hoy hace una semana que el movimiento #Pasasinhuella llevó a cabo una acción de concienciación y restauración medioambiental desmontando los apilamientos de piedras que están causando graves daños al ecosistema del entorno de Playa Jardín y el castillo San Felipe y otros paisajes naturales y costeros. . En este video resumen realizado por Félix de la Rosa pueden ver cómo se desarrolló esta iniciativa, que es un paso más en el compromiso de cuidar nuestro patrimonio natural que es el principal valor de nuestro destino. . Desde Turismo del Cabildo de Tenerife apostamos por un desarrollo sostenible, donde el binomio turismo-medioambiente debe ser indisociable. 😍🌿👣Cuidar y proteger nuestra naturaleza es una tarea de todos. El compromiso de los tinerfeños con nuestro patrimonio natural debe ser contundente!!! #YosoyTenerife #pasasinhuella Fundación Teleforo Bravo #TodossomosTenerife #elturismosomostodos #turismosostenible #viveelnorte

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Ein Gesetz soll das Stapeln verbieten

Das Ziel der Organisatoren ist es, den Blick der Menschen und vor allem der Touristen zu schärfen. So lautet das Motto: Reisen ja, aber bitte ohne bewusst die Natur zu zerstören und ohne einen Fußabdruck zu hinterlassen. An der Playa Jardín war das Ergebnis der Aufräumaktion übrigens nur wenige Tage zu sehen. Schon kurze Zeit später bestand der Strand erneut aus zahlreichen Steintürmen. Aus diesem Grund wird über ein Gesetz diskutiert, welches das Stapeln von Steinen künftig verbieten soll. In betroffenen Gebieten könnten schon bald Verbotsschilder aufgestellt werden. 

 

Gerade heutzutage, wo die Natur ohnehin schon so sehr unter dem menschlichen Einfluss zu leiden hat, sollten wir alles unternehmen, um ihr nicht noch mehr zu schaden. Auf das Stapeln von Steinen zu verzichten, sollte dabei die einfachste Übung sein!

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Claudia Marisa Alves de Castro

Redaktionsleiterin

Claudia Alves de Castro kommt vom Land, war aber nie für die Kleinstadt gemacht. Jetzt – da sie in Hamburg lebt – kann sie ihrem Interesse für Menschen, Geschichten und dem Schreiben freien Lauf lassen. Vom Lifestyle- und Fashionblog, über die Arbeit beim Fernsehen vor und hinter der Kamera, bis hin zu den Online-Redaktionen großer Verlage, Claudia ist mit allen Medien-Wassern gewaschen. Neben ihrer Leidenschaft für ihren Beruf, macht sie ihre Liebe für Kultur, Medien und Reisen besonders glücklich. Seit März 2018 schreibt sie über all das bei uns.

1 Kommentar

MPW
#1 — vor 1 Tag 7 Stunden
Urlaub machen wird demnächst verboten werden weil durch das Ausstoßen von Glückshormonen im Urlaub die Ozonschicht gefährdet wird....

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