Haushaltstipps – kleine Ideen mit großer Wirkung

Words by Einfach Hausgemacht
Photography: Jason Briscoe auf Unsplash
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Diese Haushaltstipps helfen dir im Alltag

Im Haushalt müssen nicht jedes Mal die aller schwersten Geschütze aufgefahren werden. Kleine und zudem noch kostengünstige Haushaltstipps tun es häufig auch. Probiert doch mal diese hier aus… 

Fettflecken entfernen

Starke Fettflecken in der Kleidung lassen sich bei unempfindlichen Geweben mit Geschirrspülmittel ganz einfach entfernen. Möglichst auf den frischen Fleck einige Tropfen Spülmittel gründlich auftupfen und mindestens eine halbe Stunde oder besser noch über Nacht einwirken lassen. Dann das Kleidungsstück wie gewohnt waschen. Warum das so gut funktioniert? Eine der Hauptaufgaben der Tenside im Geschirrspülmittel ist es, Fett zu lösen.

Möbel-Macken

Kleine Macken in geölten und gewachsten Vollholzmöbeln lassen sich selbst ausbessern: Bei Druckstellen legt man eine angefeuchtete Wattekugel hinein und das Holz quillt auf. Dann mit sehr feinem Schleifpapier minimal glätten. Die Einwirkzeit, bis die Delle entsprechend aufgequollen ist, hängt von deren Größe und auch von der Holzart ab.
Hier kann man nur ausprobieren. Je feinporiger und härter das Holz ist, desto weniger quillt es auf. Ist die ausgebesserte Stelle durch das Schleifen heller geworden, hilft es, etwas Öl oder Wachs aufzutragen.
Übrigens: Tabu bei geölten und gewachsten Möbeln sind Mikrofasertücher zur täglichen Pflege, denn sie entfetten das Holz zu stark.

Mythos: Backpulver

Es ist ein immer noch ständig wiederholter Mythos: Ein Tütchen Backpulver zur Wäsche geben und schon wird sie strahlend weiß.
Fakt ist allerdings: Backpulver hat keinerlei Bleichwirkung. Der Tipp stammt aus den frühen 1950er Jahren. Damals wurde noch mit Seife pur gewaschen, zudem enthielt das Wasser deutlich mehr Schwermetalle. Dadurch bekam die Wäsche leicht einen Gelbstich, der durch die Zugabe von Backpulver und die darin enthaltenen Phosphate durchaus vermindert wurde. Heute ist das nicht mehr nötig, weil die Wasserqualität viel besser ist und Vollwaschmittel außerdem optische Aufheller und Inhibitoren enthalten.

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Edelstahl gegen Zwiebelgeruch

Nach dem Zwiebelschneiden riechen die Finger unangenehm. Schuld sind Schwefelverbindungen in dem Gemüse, die der Zwiebel ihren typischen Geschmack geben. Und die sind hartnäckig. Um sie loszuwerden, kann man sich die Hände mit speziellen »Metallseifen« waschen. Oder man reibt sie einfach an der Edelstahlspüle oder -armatur.

Warum das wirkt, wissen aber nicht einmal Experten so genau. Prof. Frerich Keil vom Institut für chemische Reaktionstechnik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg erklärt: »Stahl besitzt die Eigenschaft, Moleküle besonders gut zu adsorbieren, also an der Oberfläche zu binden. Vermutlich findet eine so genannte Katalyse statt, bei der Schwefelmoleküle von den Metallen zersetzt werden und so der Geruch verschwindet.«

Cocktailtomaten zeitsparend halbieren

Alle Tomaten nebeneinander auf einen flachen Teller legen und einen zweiten Teller zum Abdecken verkehrt herum darüberstülpen, sodass die Tomaten eingeklemmt sind. Dann ein langes, scharfes Messer zwischen den beiden Tellern durchziehen. Der Selbsttest zeigt: Funktioniert auch mit zwei Küchenbrettern. Die Tomaten kullern dann nur leichter weg.

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Das Monda Magazin und EINFACH HAUSGEMACHT sind Partner, wenn es um die Themen Kochen, Backen, DiY und Hauswirtschaft geht. Wenn ihr Lust habt auf Selbstgemachtes und Selbstgekochtes, dann sind unsere gemeinsamen Tipps genau das Richtige für euch.

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