Sign of Time in Japan: Zeitreise in die Zukunft

Words by Jana Ahrens
Japan

Sign of Time das heißt: Die Zeichen der Zeit lesen können. Welches Land könnte sich für so eine Untersuchung besser eignen als Japan. Das Land, das seit Jahrhunderten über Zeichen kommuniziert. Ob es die drei Schriftzeichensysteme sind, die Vorliebe für Mangas oder die nonverbale Kommunikation durch Gesten, Japan ist voller Zeichen und geht mit der Idee der Zeit auch ganz anders um, als Europäer es gewohnt sind. Ein Reisebericht einer einmaligen Zeit in und um Tokyo. 

Japan

Ich habe immer so vage Ideen von einem Reiseland, die mir erst bewusst werden, wenn ich tatsächlich eintreffe. Für diese Japan-Reisebezog sich das auf den Schwierigkeitsgrad des Reisens an sich: Nicht nur eine fremde Sprache, sondern gleich 3 fremde Schriftsysteme würden mich erwarten. Das habe ich mir vorher sehr kompliziert vorgestellt. Und dabei nicht mit dem Bedürfnis der Japaner nach besonders reibungslosen Abläufen gerechnet.

Ich habe selten ein so fundamental anderes Land so unkompliziert bereist. Jede Frage, jedes Missverständnis wird von Leitsystemen, von hilfsbereiten Menschen oder von Regeln aufgefangen. Und selbst da, wo es kaum Schilder auf Englisch gibt, sorgen Symbole und Info-Grafiken für Verständlichkeit.

Japan
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Schnell wird klar, warum diese Effizienz im öffentlichen Raum Japans so wichtig ist. Hier leben sehr vielen Menschen auf engem Raum. Die Stadt Tokyo kann sich längst nicht mehr in die Breite ausdehnen. Sie wächst vertikal: Nach oben und nach unten. Dieses Wachstum navigierbar und verständlich zu machen ist nicht nur ein logisches sondern auch ein kulturelles Anliegen.

Schnell wird klar, warum diese Effizienz im öffentlichen Raum Japans so wichtig ist. Hier leben sehr vielen Menschen auf engem Raum. Die Stadt Tokyo kann sich längst nicht mehr in die Breite ausdehnen. Sie wächst vertikal: Nach oben und nach unten. Dieses Wachstum navigierbar und verständlich zu machen ist nicht nur ein logisches sondern auch ein kulturelles Anliegen.
Japan

Dabei bleibt auch auf engstem Raum immer ein Sinn für das Schöne. Die Architektur ist pur. Ob modern oder klassisch, sie ist immer geradlinig. Zugleich findet sich selbst mitten in den Häuserschluchten Tokyos plötzlich ein wunderschöner Park mit überbordender Pflanzenpracht, die vollkommen natürlich und ausgewogen wirkt. Auch auf den zweiten Blick auf diese urbanen Gärten wird klar: Hier ist jedes noch so kleine Detail bedacht. Jeder Zweig und jede Wegbiegung ist sorgfältig so angelegt, dass sie dem Betrachter einen ruhigen Moment im Toben der Großstadt erlaubt.

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Dieser Sinn für das Detail, entstanden durch ein Gefühl für das große Ganze, er zieht sich in Japan durch jeden Lebensaspekt und hat mich ganz besonders begeistert und begleitet mich auch jetzt noch durch den Arbeitsalltag.

 

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ReisenJapan

Jana Ahrens

Chefredakteurin

Jana Ahrens liebt die Auseinandersetzung mit der Mode und mit den Gegenständen und Situationen eines modernen Lebens. Sie interessiert sich weniger für schöne Dinge, als eher für die Schönheit ihrer Umstände. Bis 2013 hat sie als Modedesignerin gearbeitet. Seitdem widmet sie sich dem Schreiben. Im Januar 2018 hat sie die Chefredaktion des Monda Magazins übernommen.

14 Kommentare

Jürg Wachter
#14 — vor 2 Wochen
sorry, ziemlich inhaltsleer und banal. Dabei wäre über das interessante Zusammenspiel von Tradition und Moderne so viel zu schreiben....
Claudia Vollbrecht
#13 — vor 3 Wochen 2 Tage
Hallo, Frau Ahrenz iIch frage mich auch ‚wo ist der Reisebericht,der Text hatte gut angefangen,aber leider nur der »Dreizeiler « ‚schade .Die Reiseberichte z.B. in dem Rossmann Magazin fangen sehr gut an und der Leser erfährt eine Menge über das Land und seine Menschen .Manchmal geht so ein Bericht auch über 2 Ausgaben. -Sie sollten nochmals ein Gedankenprotokoll schreiben ‚was ausführlicher und länger ist.mit mehr Benefit für den Leser .,denn schreiben können Sie sehr gut, ich suchte auf der Seite vergeblich die Fortsetzung. Mit freundlichen Grüßen aus Bad Ems,C.Vollbrecht
Brian McLean
#12 — vor 2 Monaten
Thank you for this Brilliant darstellung of Modern Japan.

We could learn a lot from this culture,

Lookinf forward to more interresting articles.
Bernd
#11 — vor 2 Monaten 2 Wochen
Herzlich und vor allem - was für uns schön ist - enorm höflich!
Hermann Wiese
#10 — vor 2 Monaten 2 Wochen
Ich kenne Japan nicht, weiß aber daß es ein Land mit einer »großen Kultur ist«! Wenn ich vermögend wäre, würde ich auch das Land besuchen. Da ich nicht vermögend bin (und bereits 76 Jahre alt) kann ich es nicht tun!
Hermann Wiese
#9 — vor 2 Monaten 2 Wochen
Ich bin noch nie in Japan gewesen, weiß jedoch aus Berichten,daß die japanischen Menschen sehr herzlich sen sollen!
Hermann Wiese
#8 — vor 2 Monaten 2 Wochen
Mir ist natürlich klar wo Japan zu finden ist, mir ist im Augenblick jedoch nicht klar was und wie Sie kommentiert haben möchten?
notenbuch
#7 — vor 2 Monaten 3 Wochen
ÄHm, wo genau ist jetzt die Passage um »anderen Umgang mit der Zeit«?
gaikokujin
#6 — vor 2 Monaten 3 Wochen
und wo ist der Reisebericht? Für diese 3 Zilen wäre die Reise nicht nötig gewesen. ›Schöne neue Welt‹ ...
ANDRES SOLANO
#5 — vor 2 Monaten 4 Wochen
BEAUTIFUL INTERESTING
MM
#4 — vor 3 Monaten 3 Wochen
Das nächste mal vielleicht ein Titelbild verwenden, welches tatsächlich aus Japan stammt, und nicht aus Indonesien...
arthur r ground
#3 — vor 5 Monaten
nice
Bernd Werner
#2 — vor 5 Monaten 3 Wochen
Klasse!

Mir hat Japan ebenfalls wunderbar gefallen! Es lohnt sich, dieses Land zu bereisen! Moderner teilweise als bei uns und gleichzeitig berückend fremd.

Besonders Kyoto und der Süden - Nara und Sakurai - wo die alten Kaiser Japans in Mounds mit umgebenden Wassergräben beerdigt sind! Ich fahre wieder hin!
heide-marie reckhard
#2.1 — vor 1 Monat 3 Wochen
kann ich nur bestaetigen--

In reply to #2 by Bernd Werner

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