Musikliebhaberin und Tech-Fan? Bewirb dich bei Beats & Bits

Words by Jana Ahrens
Photography: Edward Cisneros
Sängerin mit schulterlangen, blonden Haaren steht auf einer blau beleuchteten Bühne und streckt beim Singen ihren linken Arm seitlich aus.

In Deutschland wurde 2019 das Jahr der künstlichen Intelligenz ausgerufen. Warum dich das interessieren sollte? Weil es dabei nicht nur um Technik geht, sondern auch um das besondere Zusammenspiel zwischen Mensch und Technik. Da liegt es nahe, einen Wettbewerb auszurufen, der die menschliche Virtuosität und die Rechenpower von KI in Form von Musik zusammenbringt. Das ist Beats & Bits.

 

Worum geht’s bei Beats & Bits konkret?

 

Partner aus der Musikszene – wie das Magazin SPEX, laut.de und radioeins – sowie renommierte wissenschaftliche Institutionen – wie das Fraunhofer Institut und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) – haben sich zusammengetan, um im Rahmen des Wettbewerbs Beats & Bits die 12 besten Koproduktionen zwischen Mensch und Maschine zu finden.

Tayrin Southern produziert Musik mithilfe von AI

 

 

Egal ob SchülerInnen, Hobby-MusikerInnen oder Profis – alle können noch bis zum 15. Oktober eine eigene Produktion einreichen. Die 12 besten Beiträge werden im Dezember 2019 mit insgesamt 7.000 € prämiert.

Musikerin Dillon

Musikwissenschaftler Ryan Groves

Popakademie-Dozent Steffen Holly

»Deep Learning«-Spezialistin Dr. Anna Kruspe

Direktor von IMAGINARY Dr. Andreas Daniel Matt

DJ Monolink

Professor für KI Dr. Sebastian Stober

MusicTech-Präsident und Geschäftsführer einer Creative-Technology-Agentur Matthias Strobel

Professor für Marketing Dr. Francisco Tigre Moura

CEO von Melodrive Valerio Velardo

Musik- und Tanzwissenschaftlerin Dr. Leila Zickgraf

Die Gewinne sind in die Kategorien »Nachwuchstalent«, »Einsteiger« und »Mozart-KI« unterteilt. Des Weiteren wird ein Publikumspreis vergeben. In allen vier Kategorien werden die ersten drei Plätze ausgezeichnet. 

Wie bewerbe ich mich? 

Bewerben können sich sowohl Teams als auch Einzelpersonen. Ein Beitrag muss dabei mindestens eine Minute lang sein, darf aber 4 Minuten nicht überschreiten. Der kreative Prozess und die Innovation des Beitrags stehen dabei im Mittelpunkt. Aber auch das spezifische Zusammenspiel zwischen menschengemachten Elementen und KI-Elementen wird mitbewertet. Und natürlich legt die Jury auch Wert auf einen guten Aufbau der Stücke, auf Dynamik, Klangfarben, Rhythmus sowie Melodie- und Harmoniegestaltung.

Pierre Barreau komponiert musikalische Bilder

 

Damit die Bewerbung um den Preis ebenfalls problemlos zwischen Mensch und Maschine abgewickelt werden kann, findet sich auf der Webseite von Beats & Bits ein digitales Bewerbungsformular.

Macht unbedingt mit!

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Jana Ahrens

Chefredakteurin

Jana Ahrens liebt die Auseinandersetzung mit den Gegenständen und Situationen eines modernen Lebens. Dabei interessiert sich weniger für schöne Dinge, als eher für die Schönheit ihrer Umstände. Zum Schönen gehört natürlich auch, wenn sich komplexe Themen in verständliche Zusammenhänge zerlegen lassen. Im Januar 2018 hat sie die Chefredaktion des Monda Magazins übernommen.

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