#MusicHall: Das sind die heißesten Newcomer 2019

Words by Claudia Marisa Alves de Castro
Photography: Jamakassi auf Unsplash
Das sind die heißesten Newcomer 2019
Neues Jahr, neue Künstler, neue Ohrwürmer. In unsere erste #MusicHall des Jahres haben es wahnsinnig talentierte und spannende Newcomer geschafft. Und eines sei vorab gesagt: Wer sich diese Namen nicht ganz schnell einprägt, dürfte musikalisch so einiges verpassen…

Musik macht glücklich. Egal ob wir sie hören oder selbst machen. Musik hat auch die Fähigkeit, Schmerzen einzudämmen und die Konzentration zu steigern. Alles nur wilde Theorien? Nein, es handelt sich um Tatsachen. Schon lange beschäftigen sich Mediziner und Hirnforscher wie Stefan Koelsch intensiv mit der starken Wirkung von Musik auf den Menschen. In einem Artikel zum Thema in der Augsburger Allgemeinen wird Koelsch dazu folgendermaßen zitiert: „Dass Musik Schmerzen reduzieren kann und beruhigende Effekte hat, gehört zu den am besten erforschten Wirkungen. Als Hirnforscher lässt sich sogar jede Region im Gehirn durch Musik aktivieren“.

Und klar helfen wir euch gern bei der Aktivierung und stellen euch umgehend die heißesten Newcomer für 2019 vor. Bitte schön:

bülow

Megan Bülow – genannt bülow – ist 1999 in Hamburg geboren. Aufgewachsen ist sie außerdem in Berlin, den Niederlanden und Texas. Jetzt wohnt sie in Toronto und lebt ihren Traum von einer ernstzunehmenden Musikkarriere. Bekannt wurde sie im letzten Jahr mit ihrem Song „Not A Love Song“. Ihre Elektropop-Songs überzeugen durch eindringliche Beats und schonungslose Ehrlichkeit in den Texten. Das Billboard-Magazin bezeichnete bülow unlängst als „Rising Star“ – 2019 soll ihr Jahr werden.

 

Grace Carter

Einmal gehört, bleibt die britische Singer-Songwriterin mit der sanften, souligen Stimme direkt im Kopf. Im Radio läuft ihre Debüt-Single „Silence“ bereits rauf und runter. In ihren Songs geht es vor allem um eines: echte Emotionen. Mit gerade einmal 13 Jahren hat sie ihren ersten eigenen Song geschrieben. Im letzten Jahr, mit inzwischen 20 Jahren, absolvierte die Musikerin ihren ersten Auftritt in Deutschland. Auf dem Reeperbahn-Festival begeisterte und inspirierte sie ihr Publikum. Und jetzt möchte sie damit natürlich weitermachen.

 

Dermot Kennedy

Was für eine Stimme! Wenn Dermot Kennedy zu singen beginnt, ist man zunächst so überwältigt, dass einem beinah die Luft wegbleibt. Und obwohl es bisher nur wenige Songs von ihm gibt, ist die Nachfrage nach dem jungen Dubliner riesengroß. Kommende Konzerte sind schnell ausverkauft. Wer dieses Talent live erleben möchte, muss in nächster Zeit in jedem Fall schnell sein. Bis es so weit ist, versuchen wir im Internet einfach alles von ihm zu kriegen, was wir bekommen können. Wie dieses Video hier:

 

Amilli

Als wir zum ersten Mal einen Song von Amilli gehört haben, fühlten wir uns sofort an die kalifornische Küste versetzt. Ihre Musik ist ziemlich ausdrucksstark, vermittelt dabei aber eine Leichtigkeit, die uns zum Träumen bringt. Und wer jetzt denkt, Amilli sei ganz sicher unter Palmen aufgewachsen, der dürfen wir an dieser Stelle mitteilen, dass dieses großartige Talent aus Bochum kommt.

 

Josh.

Ist und bleibt Josh. nur ein One-Hit-Wonder? Das bezweifeln wir stark. Im letzten Jahr sorgte der Österreicher dafür, dass sich eine ganze Nation fragte, wer eigentlich diese „Cordula Grün“ sei. So wie ihn die Frau in seinem Song nicht mehr loslässt, sind auch wir von seiner starken, rauen Stimme und seinen eingängigen Texten so in den Bann gezogen, dass wir in jedem Fall mehr hören und sehen wollen. Im Frühjahr 2019 kommt sein Debütalbum.

 

Ella Mai

In den USA und in Großbritannien ist Ella Mai schon keine Newcomerin mehr. Jetzt wird es Zeit, dass sie auch bei uns so richtig durchstartet. Ihre Karriere hat im Jahr 2014 begonnen, als sie sich zusammen mit ihrer Band „Arize“ bei der Castingshow „The X Factor“ bewarb – wo sie allerdings abgelehnt wurde. Wenig später wurde über SoundCloud das Label „10 Summers“ auf Ella aufmerksam. Seitdem erlebt sie eine großartige Karriere. Zu Recht: Mit ihrem grandiosen R’n’B-Sound macht sie wirklich alles richtig.

 

Jade Bird

Jade Bird ist eine beeindruckende und starke Persönlichkeit. Wenn sie mit ihrer Gitarre auf die Bühne tritt und so richtig loslegt, gibt es kein Halten mehr. Aber auch ihre ruhigen, nachdenklichen Stücke überzeugen auf ganzer Linie. Obwohl die Singer-Songwriterin gerade einmal 21 Jahre alt ist, scheint in ihr eine weise und alte Seele zu stecken. Dieses Gefühl transportiert sie in einem Crossover aus Indie, Country, Folk und Rock. Im Februar kommt sie für ein Konzert nach Berlin.

 

Maggie Rogers

Wer die Gabe hat, als noch ziemlich unbekannte Künstlerin eine Musiklegende wie Pharrell Williams mit einem selbstgeschriebenen Song sprachlos zu machen und ihr die Tränen in die Augen zu treiben, hat schon mal einen ziemlich einzigartigen Karrierestart hingelegt. Während einer Meisterklasse in einem Kurs der New York University bekam Maggie Rogers die Chance, ihren Song „Alaska“ vorzuspielen und von Williams bewerten zu lassen. Der wagte es kaum sie zu beurteilen und riet ihr, einfach so weiterzumachen. Sieht so aus, als hätte sie den Rat befolgt. Wir freuen uns auf viele weitere inspirierende Songs.

 

KLAN

KLAN – das sind die Brüder Stefan und Michael aus Leipzig. KLAN stehen auch für Poesie und einen modernen und urbanen – aber keinesfalls gewöhnlichen – Sound, auf den wir bei deutschen Künstlern so viel Wert legen. Zuletzt tourten die beiden vor allem als Vorband von Künstlern wie Bosse oder Elif durch die Gegend. 2019 sind sie als Hauptact zu sehen. Mit im Gepäck haben die Jungs ihr sensationelles Debüt-Album „Wann hast du Zeit?“.

 

Tom Allan & The Strangest

Feinster, ehrlicher Brit-Indie-Pop kommt in diesem Jahr von Tom Allan & The Strangest. Im November 2018 haben Tom und Evan ihr Debütalbum „Dear Boy“ herausgebracht. Das Fazit: pure Begeisterung, die von einer Mischung aus sanften Balladen und impulsiven Indie-Songs herrührt. Wer die Jungs live erleben möchte, kann das zum Glück tun: 2019 touren sie erstmalig durch Deutschland.

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Claudia Marisa Alves de Castro

Redaktionsleiterin

Claudia Alves de Castro kommt vom Land, war aber nie für die Kleinstadt gemacht. Jetzt – da sie in Hamburg lebt – kann sie ihrem Interesse für Menschen, Geschichten und dem Schreiben freien Lauf lassen. Vom Lifestyle- und Fashionblog, über die Arbeit beim Fernsehen vor und hinter der Kamera, bis hin zu den Online-Redaktionen großer Verlage, Claudia ist mit allen Medien-Wassern gewaschen. Neben ihrer Leidenschaft für ihren Beruf, macht sie ihre Liebe für Kultur, Medien und Reisen besonders glücklich. Seit März 2018 schreibt sie über all das bei uns.

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