#WatchBar: Kinohighlights – Liebesfilme zum Dahinschmelzen

Words by Claudia Marisa Alves de Castro
Photography: Thought Catalog auf Unsplash
Diese Liebesfilme darfst du nicht verpassen
Die Liebe ist ein großes und starkes Gefühl – ein Leben ohne sie ist für viele Menschen nicht vorstellbar. Besonders liebevoll geht es auch in unseren Kinohighlights zu. Für alle Liebesfilm-Liebhaber raten wir deshalb schon mal: Taschentücher raus in 3, 2, 1… 
 

Seit einiger Zeit werden wir wieder darauf aufmerksam gemacht, dass der Valentinstag (14. Februar) vor der Tür steht. Wir halten nicht besonders viel von diesem konstruierten Tag, da wir uns nahestehenden Menschen unsere Liebe auch an jedem anderen x-beliebigen Datum nur zu gern gestehen. Doch wir müssen zugeben, dass wir uns für unsere aktuelle Filmauswahl für die #WatchBar im Januar ein klein wenig haben inspirieren lassen. Was dabei herausgekommen ist, sind romantische Komödien und Liebesdramen, die das Herz berühren und – egal ob vor Lachen, Mitgefühl oder Rührung – ganz sicher kein Auge trocken lassen.

 

Das sind unsere Highlights:

Die Blüte des Einklangs

Vom Lokführer, der die Liebe suchte

Niemandsland - The Aftermath

Wie gut ist deine Beziehung?

Der Fall Sarah und Saleem

 

Liebe ist wie die Wellen, sie endet nie.

aus „Die Blüte des Einklangs“

Die Blüte des Einklangs

Es geht tief in die Natur und die Yoshino-Berge. Und irgendwie befindet sich die ganze Zeit über etwas Mystisches in der Luft. Dies mag daran liegen, dass an diesem geheimnisvollen Ort in Japan eine Heilpflanze namens Vision zu finden ist, die jedoch nur alle 997 Jahre blüht. Die französische Journalistin Jeanne (Juliette Binoche) reist genau jetzt dorthin, weil sie vermutet, dass eben diese Pflanze kurz vor ihrer Blüte steht. Umhüllt von Einsamkeit lernt sie auf ihrer Reise den Förster Tomo (Masatoshi Nagase) kennen, der sie von nun an begleitet. Auf dem Weg durchlebt Jeanne nicht nur ihre Vergangenheit, denn 20 Jahren zuvor war sie im Wald von Yoshino auf ihre erste große Liebe getroffen. Auch sie und Tomo kommen sich nahe und erleben etwas Wunderbares. Im Einklang mit der Blüte, der Natur und der Liebe. Das französisch-japanische Liebesdrama kommt mit wenig aus und hinterlässt dafür eine Menge Eindruck. Ab dem 14. Februar im Kino.

 

Vom Lokführer, der die Liebe suchte

Ist das die Cinderella-Story des 21. Jahrhunderts, auf die wir alle gewartet haben? Ob jemand darauf gewartet hat, lässt sich an dieser Stelle schwer beantworten, doch die Geschichte um Lokführer Nurlan (Predrag ‚Miki‘ Manojlovic) ist ziemlich skurril sowie äußerst erheiternd. Denn der Fast-Rentner Nurlan sitzt an der Spitze eines Frachtzuges und ist dort ziemlich einsam. Zeit für die Liebe? Die hatte er bisher nicht. Bis an seinem letzten Arbeitstag ein hübscher BH an seiner Lok hängenbleibt und er beschließt, die Besitzerin des Büstenhalters ausfindig zu machen. Ist sie seine große Liebe? Könnte sein. Um der Beantwortung der Frage auf den Grund zu gehen, streift er durch sein inzwischen ehemaliges Arbeitsgebiet und lässt die Frauen den BH anprobieren. Doch immer wieder schlagen ihm diese die Türen vor der Nase zu oder sie haben schlichtweg nicht die zum BH passenden Brüste. Ob Nurlan „die Eine“ auf diese Art und Weise findet? Der Film ist ab dem 7. März im Kino.

 

Ich dachte, ich würde niemals mehr so glücklich sein.

aus „Niemandsland – The Aftermath«

Niemandsland – The Aftermath

Wie stark und unverhofft die Liebe in zweier Menschen Leben kommen kann, zeigt diese dramatische Verfilmung des Romans Niemandsland von Rhidian Brook. Wir befinden uns im Jahr 1946. Der britische Colonel Lewis Morgan (Jason Clarke) wird nach Hamburg versetzt, um hier nach dem Krieg beim Wiederaufbau zu helfen. An seiner Seite ist seine Frau Rachel (Keira Knightley), der der Umzug von Anfang an sichtlich schwerfällt. Als dann auch noch klar wird, dass das Haus, in dem das Paar untergebracht wird, dem deutschen Witwer Stefan Lubert (Alexander Skarsgård) gehört, der mit seiner Tochter sogar noch darin wohnt, wird die Situation nur noch komplizierter. Verachtung, Trauer und Zuneigung ergeben einen Cocktail, der mehr und mehr zu explodieren droht – und es schlussendlich auch tut. Rachel ist endlich wieder glücklich. Doch wie lange wird sie es unter diesen Umständen sein? Der Film ist ab dem 4. April im Kino.

 

Wie gut ist deine Beziehung?

Verunsichert durch seinen besten Freund, der gerade eine Trennung durchstehen muss, stellt sich Steve nun der Frage, wie gut seine Beziehung eigentlich ist. Und das, obwohl er seit fünf Jahren glücklich mit Carola zusammen ist. Von Panik getrieben möchte Steve nun alles dafür tun, dass sein Glück ja nicht endet und er eventuell auch noch verlassen wird. Wie gut ist deine Beziehung ist eine romantische Komödie, die nicht nur toll (und zur Abwechslung mal nicht zu albern) erzählt ist, sondern die den ein oder anderen Zuschauerinnen und Zuschauern auch einen Spiegel vorhalten dürfte. Den Film gibt es ab dem 28. Februar.

 

Der Fall Sarah und Saleem

Was passiert, wenn eine Affäre auffliegt und nicht nur für zwei Betrogene einen Scherbenhaufen hinterlässt, sondern sich dann auch noch eine Regierung einmischt und die ganze Sache so zu einem Politikum werden lässt, erleben wir in Der Fall Sarah und Saleem. Die Israelin Sarah (Sivane Kretchner) aus West-Jerusalem führt ein Café, das von dem Palästinenser Saleem aus Ost-Jerusalem beliefert wird. Die zwei finden großen Gefallen aneinander und gehen eine Affäre ein, obwohl sie beide verheiratet sind. Sie treffen sich immer wieder heimlich, um ihre Liebe ausleben zu können – bis die Wahl eines ganz bestimmten Ortes das Leben der beiden und ihrer Partner zerstört. Dieses Liebesdrama ist packend, bewegend und rührend zugleich. Den Film gibt es ab dem 14. März im Kino.

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Claudia Marisa Alves de Castro

Redaktionsleiterin

Claudia Alves de Castro kommt vom Land, war aber nie für die Kleinstadt gemacht. Jetzt – da sie in Hamburg lebt – kann sie ihrem Interesse für Menschen, Geschichten und dem Schreiben freien Lauf lassen. Vom Lifestyle- und Fashionblog, über die Arbeit beim Fernsehen vor und hinter der Kamera, bis hin zu den Online-Redaktionen großer Verlage, Claudia ist mit allen Medien-Wassern gewaschen. Neben ihrer Leidenschaft für ihren Beruf, macht sie ihre Liebe für Kultur, Medien und Reisen besonders glücklich. Seit März 2018 schreibt sie über all das bei uns.

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