Insidertipp: Frauen haben beste Voraussetzungen für IT-Jobs!

Words by Claudia Marisa Alves de Castro
Photography: itelligence
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Olesija Polowinko und Maria von itelligence

Frauen sollten viel öfter die Chance ergreifen und sich in der IT-Branche bewerben. Mehr als technisches Know-How sind dafür Feingefühl, Empathie und Kommunikationsfähigkeit nötig.

Worauf gilt es eigentlich wirklich bei einem Bewerbungsschreiben zu achten? Und wie verhält man sich in einem anschließenden Gespräch, um sich optimal zu präsentieren und den Arbeitgeber zu überzeugen? Wir haben mit zwei spannenden Frauen gesprochen, die es wissen müssen. Olesija Polowinko arbeitet als Recruiting Specialist bei itelligence, einer der führenden SAP-Beraterfirmen. Gemeinsam mit ihr und Neueinsteigerin Maria haben wir uns nicht nur über Frauen in der IT-Branche unterhalten, sondern auch darüber, worauf es für den Erfolg am Ende wirklich ankommt. 

Monda: Olesija, worauf achtest du wirklich, wenn du eine Bewerbung – egal ob von einer weiblichen Kandidatin oder einem männlichen Interessenten – per Mail erhältst?

Olesija: Der erste Eindruck zählt. Natürlich müssen die fachlichen Anforderungen stimmen, aber dann zählt die Struktur der Bewerbung. Die Bewerbung sollte mit der aktuellsten Job-Position und den dazugehörigen Aufgaben beginnen. Einzelne Bullet-Points genügen dabei. Über meinen Tisch gehen Hunderte von Bewerbungen. Dabei erkenne ich auch direkt, ob die Unterlagen vollständig sind oder ob ich noch etwas anfragen muss. In unseren Stellenbeschreibungen werden bereits die wichtigsten Informationen mitgeliefert. Diese möchte ich in den Bewerbungen als Antworten oder Hinweise finden. Denn: Beim ersten »Kennenlernen« möchte ich sehen, ob sich die Kandidatin oder der Kandidat intensiv mit der Stelle und dem Unternehmen beschäftigt hat. Grundsätzlich unterscheide ich auch zwischen einzelnen Stellen. Im Marketing-Bereich erwarte ich lebendigere Bewerbungen, vielleicht mit einem kreativen Touch. Bei einer Bewerbung auf eine Position als SAP-Consultant, wünsche ich mir fachliche Details. 

Monda: Maria, worauf hast du besonders geachtet, als du deine Bewerbung formuliert hast? 

Maria: Mir war es besonders wichtig, dass ich mit dem ersten Eindruck überzeuge – schließlich entscheidet dieser über die nächsten Schritte. Dabei habe ich natürlich darauf geachtet, dass die Formulierungen passen und dass die Rechtschreibung stimmt. Mir war es außerdem wichtig, die Gründe herauszustellen, wieso genau ich zu dem Unternehmen passe. 

Maria ist seit Kurzem bei itelligence und erfolgreiche SAP-Entwicklerin

Monda: Und wie bist du auf die Ausschreibung aufmerksam geworden? Über das Internet? Über Freunde?

Maria: Ich war auf einer Jobmesse. Dort habe ich direkt am Stand von itelligence Kontakt zum Unternehmen aufgenommen, mich informiert und so auch ein Gefühl für die internen Abläufe und die Unternehmenskultur bekommen. Allerdings kannte ich itelligence schon im Vorfeld und hatte bereits länger mit dem Gedanken gespielt, in dem Unternehmen zu arbeiten.  

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Monda: Olesija, gibt es bei Bewerbungen große Unterschiede zwischen Frauen und Männern oder unterscheiden diese sich gar nicht so stark voneinander? 

Olesija: Frauen gehen viel stärker auf Details ein. Sie recherchieren bei ihrer Vorbereitung intensiver und ihre Bewerbungen sind meist vollständiger. Was mir ebenfalls auffällt, ist, dass Frauen sich häufig im Vorfeld per Telefon oder E-Mail bei mir Informationen zur Stelle einholen. Das heißt, sie möchten herausfinden, ob sie die Anforderungen an die Position vollständig erfüllen. Erst wenn sie sich darüber sicher sind, bewerben sie sich.

Eine Bewerbung bei uns, als SAP-Beratungshaus, bedeutet für viele Frauen einen Karrieresprung und Bewerberinnen gehen oftmals davon aus, dass wir eine sehr umfangreiche SAP-Erfahrung voraussetzen. Dies ist aber nicht zwangsläufig der Fall. Wir haben durchaus auch Bereiche, in denen wir BeraterInnen einsetzen, bei denen wir die erforderlichen SAP-Skills nachschulen. Dazu haben wir längst eine hausinterne Academy und eigene Trainingsprogramme entwickelt.

Männer schicken hingegen häufig erst einmal nur einen Lebenslauf, um zu sehen, ob wir Interesse an ihnen haben. Also ein ganz anderes Herangehen.

Monda: Welche Tipps hast du ganz grundsätzlich, um mit der Bewerbung und beim Vorstellungsgespräch, die Chance auf den Job zu erhöhen?

Olesija: Mein Tipp: Authentisch bleiben! Wir alle sind sehr vielschichtig und jede Person hat ihr eigenes Potenzial, das wertvoll für ein Unternehmen wie itelligence sein kann. Die Bewerbung ist keine mündliche Prüfung, sondern ein Kennenlernen. Frauen rate ich daher, risikobereiter zu sein und sich selbst zu sagen: »Ich mach das jetzt!«. Im Gespräch sollten BewerberInnen dann auf Fragen wie »Was reizt dich an dieser Stelle?»eine ausführliche Antwort parat haben. 

Frauen in der IT: Jetzt ist der Zeitpunkt, um sich zu bewerben!

Monda: Maria, wie viel Erfahrung hast du bisher mit Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen sammeln können? Kam dir diese Erfahrung für itelligence zugute? 

Maria: Ich hatte vorher bereits einige Bewerbungsgespräche und ich denke, diese Erfahrung war von Vorteil. Je öfter du in solchen Situationen warst, desto souveräner wirst du.

Monda: Wie ist deine aktuelle Berufsbezeichnung? Und wieso hast du dich genau für diese Stelle beworben? 

Maria: Meine Berufsbezeichnung ist SAP-Entwicklerin. In meinem Studium der Bioinformatik und Genomforschung habe ich bereits Erfahrungen in der IT sammeln können, allerdings nicht konkrete SAP-Erfahrungen. Ich kannte itelligence zwar und habe mich für das Unternehmen interessiert, aber der Gedanke, dass meine SAP-Kenntnisse möglicherweise zu gering wären, haben mich zunächst zögern lassen. Hierfür war die Jobmesse der richtige Kontaktpunkt. Die KollegInnen von itelligence haben mich auf der Messe beraten, sodass ich mich direkt auf die passende Stelle bewerben konnte. Ich bin sehr froh, dass ich mich letztendlich doch dazu entschlossen habe.

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Monda:Olesija, wie oft können Interessenten itelligence auf einer Jobmesse besser kennenlernen? 

Olesija: Wir sind ganzjährig auf unterschiedlichen Messen und bei diversen Veranstaltungen in ganz Deutschland anzutreffen. Wir hatten gerade einen Absolventenkongress in Köln. Davor fand die Hochschulkontaktmesse in München statt und eine Jobmesse in Bielefeld. Wir nehmen an Hochschulveranstaltungen teil oder halten Gastvorträge an Schulen. Darüber hinaus sind wir auf einer Frauenmesse in München vertreten. Wer lieber den Social Media Einstieg wählt, kann das auch. Bei Facebook und Instagram kann man sich darüber informieren, wo und wann als Nächstes eine Messe oder Veranstaltung ansteht.

Monda: Wie viele Frauen und Männer bewerben sich aktuell im Schnitt bei itelligence? 

Olesija: Wir rechnen für 2019 mit 70 Prozent Männern und 30 Prozent Frauen. Dafür, dass in ganz Deutschland nur 15 Prozent das Informatikstudium belegen, ist das ein guter Erfolg für uns. Auf diesem wollen wir uns aber nicht ausruhen. Die Schwerpunkte in einzelnen Abteilungen sehen wir noch einmal differenzierter. Im Personal‑und Marketingbereich bewerben sich generell mehr Frauen, aber wir arbeiten intern daran, dass die Anzahl von weiblichen BewerberInnen auch im SAP-Bereich steigt. Die Chancen sich jetzt als Frau auf unsere SAP-BeraterInnen und EntwicklerInnen-Positionen zu bewerben, stehen sehr gut.

Olesija Polowinko ist Recruiting Spezialistin und weiß, worauf es bei einer Karriere in der IT ankommt

Monda:  Gibt es eine Strategie im Unternehmen, um bewusst mehr Frauen auf itelligence aufmerksam zu machen? Wenn ja, wie sieht diese aus? 

Olesija: Neben den klassischen Gender-Diversity-Themen, wie der Erhöhung des Frauenanteils, arbeiten wir konkret an der Steigerung der Familienfreundlichkeit und die Erarbeitung von Modellen für eine bessere Work-Life-Balance, für Frauen und Männer gleichermaßen. Wir arbeiten zudem daran, strukturelle Hindernisse abzubauen, damit wirklich alle im Unternehmen die Möglichkeit haben, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. 

Um speziell Frauen anzusprechen, sind wir – wie erwähnt – auf Jobmessen für Frauen, an Hochschulen und sogar in Schulen unterwegs. Bereits junge Mädchen sollten erfahren, wie wichtig soziale Kompetenzen sind, um als SAP-BeraterIn erfolgreich zu sein, ebenso wie Fremdsprachen oder vielleicht eine zweite Muttersprache. Zusätzlich schreiben wir unsere Stellenausschreibungen auch auf Kanälen aus, auf denen vorrangig Frauen unterwegs sind. 

Für nächstes Jahr haben wir außerdem eine Hochschulkooperation in Form eines Praxisprojektes geplant, in dem wir das Thema Diversity noch einmal wissenschaftlich durchleuchten werden. 

Monda: Maria, kannst du uns etwas zur allgemeinen Stimmung und zur Unternehmenskultur sagen? Wie nimmst du all das nach der kurzen Zeit in der Firma wahr? 

Maria: Bei itelligence wurde 2018 die Employer-Branding-Kampagne mit dem Motto »Lass dich infizieren« gestartet, was es meiner Meinung nach auf den Punkt trifft. Ich finde das Unternehmen sehr spannend und arbeite gerne mit den KollegInnen zusammen. Bei uns steht der Austausch untereinander im Vordergrund. Wer etwas nicht weiß oder sich nicht sicher ist, fragt nach – das ist hier Arbeitsalltag. Wir unterstützen uns, wo wir können. Durch dieses Miteinander habe ich in der ersten Zeit bereits wahnsinnig viel gelernt – das hätte ich so nicht für möglich gehalten. 

Monda: Für alle Frauen und auch Männer, die sich jetzt bewerben möchten: Wie läuft das Bewerbungsverfahren bei itelligence Schritt für Schritt ab? 

Olesija: Es beginnt mit dem Eingang der Bewerbung, welche in der Personalabteilung gesichtet und in der Fachabteilung geprüft wird. Nach der Vorauswahl laden wir die BewerberInnen zum Erstgespräch, manchmal auch zum Zweitgespräch vor Ort ein. Dieses findet häufig bei uns in der Zentrale in Bielefeld statt, kann aber auch in einem unserer vielen Büros in München, Hamburg, Berlin, Köln oder Stuttgart abgehalten werden. Das Erstgespräch kann auch als Telefonat oder Skype-Interview erfolgen. Hier versuchen wir, ganz individuell auf jede Bewerberin und jeden Bewerber einzugehen. Das heißt, die gestellten Fragen und der Gesprächsverlauf variieren bei jeder Bewerbung. 

Was wir darüber hinaus anbieten, ist ein Ausgleichstag. Wenn jemand zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird und sich hierfür einen Tag Urlaub nehmen muss, erstatten wir bei einer Anstellung einen Ausgleichsurlaubstag dafür. Dies ist unser Zeichen der Wertschätzung für neue KollegInnen. 

Zwei besondere und erfolgreiche Programme möchte ich hier auch noch erwähnen. Zum einen gestalten wir zweimal im Jahr einen Auswahltag für unser Junioren Traineeprogramm. An diesem Tag haben die BewerberInnen viele kreative Möglichkeiten, um sich vorzustellen und uns kennenzulernen. In vielen Fällen gibt es an diesem Tag auch schon eine klare Tendenz, ob wir zusammenpassen. Weiterhin haben wir bei itelligence eine »integrale Active Sourcing«-Abteilung, die potenzielle Kandidaten recherchiert und anspricht – das hat nicht jedes Unternehmen. Dieser direkte Kontakt von itelligence zu möglichen neuen KollegenInnen wird als sehr positiv wahrgenommen. 

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Monda: Und wie hast du den Ablauf bis zur Vertragsunterzeichnung empfunden, Maria? 

Maria: Das gesamte Bewerbungsverfahren empfand ich als sehr angenehm. Bei mir ging das alles auch relativ schnell. Ich hatte mich zu diesem Zeitpunkt noch bei einem anderen Unternehmen beworben, wollte aber unbedingt zu itelligence. Alles in allem dauerte es bei mir etwa drei bis vier Wochen, bis ich den Arbeitsvertrag in den Händen halten konnte. 

Feingefühl, Empathie, Kommunikationsfähigkeit – All das spielt eine große Rolle.

Monda: Olesija, was würdest du einer Frau sagen, die erklärt, dass sie sich den Job als SAP-Beraterin nicht zutraut und sogar auf eine Jobchance verzichtet? 

Olesija: Ich bin der Meinung, dass man sich lediglich in der eigenen Kompetenz unterlegen fühlen kann. Deshalb würde mich interessieren, woher diese Denkweise oder auch Unsicherheit kommt. Weiterhin würde ich herausfinden wollen, was sie ihrer Meinung nach benötigt, um die Unsicherheit loszuwerden. Schließlich vermitteln wir die notwendigen SAP-Kenntnisse ja.

Anschließend würde ich ihr Mut machen und Unterstützung anbieten, insbesondere in Form eines Netzwerks. Wir haben ein starkes Diversity-Netzwerk mit unterschiedlichen Role-Models. Mit diesen kann man sich jederzeit darüber austauschen, welche Karrierewege es für einen gibt. 

Mein Lieblingsspruch ist: Wir sind nicht nur verantwortlich dafür, was wir tun, wir sind auch verantwortlich dafür, was wir nicht tun. Das gilt für den Entwickler oder die Entwicklerin genauso wie für den Berater oder die Beraterin. Feingefühl, Empathie, Kommunikationsfähigkeit – All das spielt eine große Rolle. Frauen haben damit den Schlüssel zum Erfolg bei unseren Job-Positionen. Das Fachliche können wir auch im Nachhinein schulen.

Vielen Dank für eure Zeit und das Gespräch!

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Claudia Marisa Alves de Castro

Redaktionsleiterin

Claudia Alves de Castro kommt vom Land, war aber nie für die Kleinstadt gemacht. Jetzt – da sie in Hamburg lebt – kann sie ihrem Interesse für Menschen, Geschichten und dem Schreiben freien Lauf lassen. Vom Lifestyle- und Fashionblog, über die Arbeit beim Fernsehen vor und hinter der Kamera, bis hin zu den Online-Redaktionen großer Verlage, Claudia ist mit allen Medien-Wassern gewaschen. Neben ihrer Leidenschaft für ihren Beruf, macht sie ihre Liebe für Kultur, Medien und Reisen besonders glücklich. Seit März 2018 schreibt sie über all das bei uns.

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