Quiche für kalte Tage

24.11.2018
Words by Jana Ahrens
Einfach, schnell und lecker: Die Quiche

Im Dunkeln von der Arbeit nach Hause eilen und trotzdem blitzschnell ein wärmendes und herzhaftes Gericht auf dem Tisch stehen haben: Das wollen wir jetzt! Die Quiche bietet sich an, weil sie so unkompliziert ist und am 2. Tag fast noch besser schmeckt.

Die Quiche kommt aus Frankreich, genauer gesagt aus Lothringen. In Lothringen hieß sie früher “Kuechel”. Das leuchtet ein. Eine gut zubereitete Quiche gleicht einem herzhaften Kuchen doch recht stark. Es gibt richtige Klassiker. Beispielsweise die Quiche Lorraine mit Speck und Käse oder die Quiche Alsascienne mit richtig vielen Zwiebeln. Letzten Endes lässt sich das Grundrezept aus Mürbeteig mit einer Füllung aus Eiern und Milch aber würzig mit allen möglichen Gemüsesorten, aber auch mit Fisch oder Fleisch erweitern. Grad was der Kühlschrank her gibt.

Unsere Variante ist stark von der Quiche Lorraine inspiriert, schmeckt aber durch den Einsatz von Lauch statt Zwiebeln und durch die Beigabe von Creme Fraîche etwas leichter.

Zutaten

200 g magerer Würfelschinken
150 g geriebener Emmentaler
100 g Kräuterschmand oder Creme Fraîche
100 ml Milch
2 Stangen Lauch
1 Packung Quiche- oder Tarte-Teig
4 Eier
Butter zum Anbraten
Salz, Pfeffer, Muskat nach Geschmack

Zubereitung

Den gekühlten Teig in eine runde Springform geben und den überstehenden Teig in den Rand einarbeiten. Zwiebeln fein würfeln und Lauch in dünne Scheiben schneiden. Beides mit dem Würfelschinken in etwas Butter anrösten und abkühlen lassen. Käse, Eier, Kräuterschmand und Milch hinzugeben und alles gut vermischen. Würzen, abschmecken und die Mischung in die Springform geben. Im vorgeheizten Backofen bei circa 200° 30-40 Minuten backen. Die Quiche ist fertig, wenn die Füllung stockt und goldbraun wird.

share:
FacebookPinterest
Jana Ahrens

Jana Ahrens liebt die Auseinandersetzung mit der Mode und mit den Gegenständen und Situationen eines modernen Lebens. Sie interessiert sich weniger für schöne Dinge, als eher für die Schönheit ihrer Umstände. Bis 2013 hat sie als Modedesignerin gearbeitet. Seitdem widmet sie sich dem Schreiben. Im Januar 2018 hat sie die Chefredaktion des Monda Magazins übernommen.

kommentieren