Herzhafte Frikadellen selbstgemacht

14.11.2018
Words by Einfach Hausgemacht

Fans der klassischen Frikadelle kommen mit diesem schmackhaft-herzhaften Rezept ganz sicher auf ihre Kosten. Wie einfach es geht, zeigt “Einfach Hausgemacht”.

Ihren Weg nach Berlin fand die Frikadelle angeblich im 17. Jahrhundert durch die Hugenotten. Diese sollen die Frikadelle “Boulette” genannt haben, was so viel wie “Kügelchen” heißt. Wieder andere Erzählungen besagen, dass bereits die alten Römer ihr Fleisch liebevoll zerkleinerten, um es dann wieder zu einer Masse zu verarbeiten. Oder war es doch der französische General Napoleon, der die Bulette Anfang des 19. Jahrhunderts an die Spree brachte?

Ganz klar ist die Herkunft also nicht, doch am Ende auch nicht ganz so wichtig. Wir nehmen uns der Zubereitung des Fleischpflanzerls – wie die Frikadelle in Bayern genannt wird – trotzdem sehr gern an und servieren den Klassiker mit Kartoffelpüree und Gemüse.

Zutaten

– Für 4 Personen / klassisch –

500 g Hackfleisch, halb Rind/halb Schwein
2 Scheiben Weißbrot oder 1 Brötchen
1 Zwiebel
1 Ei
1 Messerspitze Senf
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
Paprika edelsüß
2 EL Butterschmalz
2 Zweige Petersilie

Zubereitung

Die Brotscheiben bzw. das Brötchen in Wasser einweichen. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Mit dem Hackfleisch, Ei, Senf, Salz, Pfeffer, Paprikapulver und dem ausgedrückten Brot vermengen und kräftig abschmecken. Aus dem Fleischteig mit angefeuchteten Händen 12 Kugeln formen und etwas flach drücken.

In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen und die Frikadellen von der ersten Seite kräftig anbraten. Dann wenden und auch die zweite Seite braten. Die Temperatur auf mittlere Hitze senken. Frikadellen wieder wenden und in etwa 5-8 Minuten gar ziehen lassen. Die Petersilie waschen, trockentupfen, hacken und drüberstreuen.

Herzhafte Frikadellen: So gelingen sie!
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Einfach Hausgemacht

Das Monda Magazin und EINFACH HAUSGEMACHT sind Partner, wenn es um die Themen Kochen, Backen, DiY und Hauswirtschaft geht. Wenn ihr Lust habt auf Selbstgemachtes und Selbstgekochtes, dann sind unsere gemeinsamen Tipps genau das Richtige für euch.

12 Kommentare

  1. Johann

    Das sind in Österreich noch immer
    Fleischlaibchen.

  2. Robert dilger

    Heisst das dort nicht etwa fleischpflanzerl?

  3. wolgang schwolow

    ich esse gerne – Frikadellen – aber diese zutaten – müssen eingehalten werden um es zu diesen guten Geschmack zu kommen…

  4. Hermann Graf

    “Fleischpflanzerl” heißt das in Bayern, in Österreich sagt man “Fleischlaaberl”; dort gab es mal einen Beschof (auf den Namen komm ich jetzt grad nicht), der war sehr klein, aber kugelrund, weshalb ihn die Österreicher das “Fleischlaaberl Gottes” nannten!

  5. Walter B R U C K N E R

    vollkommen richtig!! bei uns ist ein essen außerdem nicht “lecker! sondern köstlich, da wir unser essen auch nicht lecken!! bis zu 50x kommt das in kochshows vor..”furchtbar”
    ..ja wer preiselbeemarmelade zu wr. schnitzl ißt u. beinahe überall mayo u. ketchup dazu braucht u. das ganze noch fotografieren muß, kann……”

  6. Max Mayer

    bei uns gibt es keine Frikadellen sonder fleischleibchen

  7. Ελένη Κυταραζη Kitarazi

    Minze und Kümmel

  8. gertrud c

    und bei uns in Siebenbuergen,einstmal oesterreich-ungarisch,heissen die schon laengst Faschiertes….

  9. Inge tengler

    Bei uns in Südtirol heissen die Frikadellen Fleischkrapflen

  10. Ahmad

    One can add this to boiling rice and make a very tasty soup !!! Just add it to”
    1 Litre water
    1 cup of well washed white rice
    1 teaspoon salt
    1 teaspoon olive oil or butter
    Pinches of herbs of choice
    Use lamb meat instead of pork
    Enjoy this recipe !!!

  11. Robert Schnittler

    Danke für die Ergänzung wegen der “Fleischlaberl”, wie wir in Wien gern zu sagen pflegen.
    Für mich, wo ich’s gern etwas scharf liebe, kommen noch 3 Zutaten dazu:
    Kapern, Oliven, Essiggurken, alles schön fein gehackt dem Fleischteig zugegeben.
    robert

  12. Lajos Molnár

    Bei uns in Ungarn heißt es Faschiertes und kommt noch dazu ein sehr wichtiges Zutaten, der Knoblauch ohne dessen die sogenannte Frikadelle so ist als der Himmel ohne Stellen..

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