Thokk Thokk: Das Eco-Label pflanzt Bäume

23.10.2018
Words by Claudia Marisa Alves de Castro

„Stop talking, start planting“. Das ist das Motto des Münchner Eco-Labels ThokkThokk, die für ihre Jacken, Westen und Parka als erstes die tropische Baumfrucht des Kapokbaumes verwenden. Damit erreicht das Unternehmen ein völlig neues Level, wenn es um nachhaltige Kleidung geht.

Es wird kälter und so langsam rückt die Zeit der wärmenden Jacken und Mäntel wieder näher. Alle die noch nicht das passende Kleidungsstück gefunden haben, können sich an dieser Stelle mal bei ThokkThokk umschauen. Das Münchner Label, das im Dezember 2007 gegründet wurde, überzeugt bei den Jacken, Westen und Parka nicht nur mit Style, sondern auch mit Nachhaltigkeit. Denn anstelle von Gänse- oder Entendaunen, wird bei der Füllung – ganz vegan – auf die tropische Baumfrucht des Kapokbaumes gesetzt.

Kapok: Das kann der Wunderbaum

Kapok wächst vor allem in Äquatornähe und ist eigentlich schon seit Jahrtausenden bekannt. Bei den Mayas in Mittelamerika galt der Baum als „Mutterbaum der Menschheit“. Die Hohlfaser der Kapokschote hat tolle Eigenschaften, die sich ThokkThokk zu Nutze macht. So ist sie nicht nur extrem leicht – sie isoliert hervorragend, ist antimikrobiell, hyperallergen und durch ihre natürliche Wachsschicht wasserabweisend. Heißt, die Faser verfügt über perfekte Voraussetzungen, um eine Winterjacke draus herzustellen. Hinzu kommt, dass dort, wo der Baum gepflanzt wird und wächst, keine zusätzliche Bewässerung benötigt wird und auch auf Pestizide verzichtet werden kann. Da die Bäume von Natur aus auch auf unwegsamem Gelände wachsen, ist zudem nicht unbedingt Ackerland nötig.

ThokkThokk: Ceiba Trees
Kapok-Bäume; Bildquelle: Wilk PR

ThokkThokk: Ein durch und durch nachhaltiges Produkt

Und was steckt außer Kapok noch drin? In den wärmenden Jacken befindet sich eine Füllung, die zu 70% aus Kapokfasern und zu 30% aus recycelten Plastikflaschen besteht. Das Außenmaterial ist zu 100% aus kaputten und wiederverwerteten Fischernetzen hergestellt. Zudem legt das Label großen Wert darauf, dass die Kapokschote zu fairen Preisen eingekauft wird und eine gute Einkommensquelle für lokale Bauern darstellt. Ebenfalls besonders an den Jacken: Es ist keine chemische Bearbeitung notwendig. Ein durch und durch nachhaltiges Produkt.

Und da es sich bei dem Baum, im wahrsten Sinne, um ein Wunder der Natur handelt, arbeitet ThokkThokk mit der Kinder- und Jugendinitiative „Plant for the Planet“ zusammen und pflanzt für jede verkaufte Kapokjacke einen Baum in Mexiko.

ThokkThokk: Nachhaltiges Label
Die Hohlfaser der Kapokschote hat tolle Eigenschaften, die sich ThokkThokk zu Nutze macht… Bildquelle: Wilk PR

ThokkThokk: Ein Onlineshop voll mit Nachhaltigkeit

Im Onlineshop gibt es neben den Jacken, Westen und Parka für Frauen und Männer, auch noch Shirts, Pullover, Hosen, Unterwäsche, Accessoires und mehr. Gefertigt werden die Teile hauptsächlich in Indien. Hier unterstützt das Unternehmen die lokale NGO Save, die sich für Kinder und die Rechte von Frauen vor Ort stark macht. Einige der Prints werden bei nachhaltigen Partnerdruckereien in München aufgebracht.

Neugierig geworden? Mehr zu ThokkThokk findest du hier.

Winterjacke von ThokkThokk
Winterjacke von ThokkThokk ; Bildquelle: Wilk PR

Das Beitragsbild ist von Wilk PR

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Claudia Marisa Alves de Castro

Claudia Alves de Castro kommt vom Land, war aber nie für die Kleinstadt gemacht. Jetzt – da sie in Hamburg lebt – kann sie ihrem Interesse für Menschen, Geschichten und dem Schreiben freien Lauf lassen. Vom Lifestyle- und Fashionblog, über die Arbeit beim Fernsehen vor und hinter der Kamera, bis hin zu den Online-Redaktionen großer Verlage, Claudia ist mit allen Medien-Wassern gewaschen. Neben ihrer Leidenschaft für ihren Beruf, macht sie ihre Liebe für Kultur, Medien und Reisen besonders glücklich. Seit März 2018 schreibt sie über all das bei uns.

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