#FollowFriday: Architektonische Meisterwerke

Words by Claudia Marisa Alves de Castro
Photography: Sanjeev Kugan auf Unsplash
Architektur

Der #FollowFriday ist zurück. In guter alter Twitter-Manier werden freitags jetzt auch auf Instagram tolle Accounts angepriesen, denen ihr unbedingt folgen solltet. Wir finden diese Tradition super und machen mit – diese Woche mit Accounts, die ziemlich beeindruckende Architektur in den Vordergrund stellen.

 

Architektur kann uns faszinieren, zum Träumen bringen – sie sorgt dafür, dass wir uns wohlfühlen und manchmal gibt sie uns Rätsel auf. All diese Gefühle und Gedanken kommen bei uns auf, wenn wir uns die Fotografien der Baukunst anschauen, die in den folgenden Accounts Platz finden. Das Schöne ist: Sie beschäftigen sich viel mit dem Zuhause sein und führen uns doch auf eine Reise um die ganze Welt.

#FOLLOWFRIDAY: DIE SCHÖNHEIT DER ARCHITEKTUR

Die Fotos auf dem Account von Timo Karasalo sind echte Originale. Kaum einer versteht besser, was die avantgardistische Architektur Stockholms so besonders macht. Denn sein Gespür für Ästhetik beweist der gebürtige Schwede nicht nur bei Instagram, sondern auch als Architekt, der für seine inspirierenden Arbeiten immer wieder Anerkennung erhält. Er ist außerdem der Gründer des schwedischen Architekturbüros GWSK. Jeder seiner Schnappschüsse, die uns durchweg alle diesen einen ganz bestimmten Blickwinkel bieten, schießt er übrigens ausschließlich mit seinem Smartphone.

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Complexity...

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Der Account @promenadearchitecture ist ein wahres Sammelsurium an architektonischen Inspirationen. Die Macher der Seite geben offen und ehrlich zu, dass sie mit der Erstellung der Bilder eher wenig – bis gar nichts ¬– zu tun hatten. Doch das finden wir gar nicht schlimm – und die anderen 150.000 Abonnenten auch nicht. Denn so können wir Architektur-Phänomene auf der ganzen Welt bestaunen. Zu jedem Foto gibt es eine Ortsangabe. So geht es nach Japan, Portugal, Mexiko, Brasilien und an viele weitere Orte.

 Die Bilder in diesem Feed ziehen uns einfach in ihren Bann. Jedes einzelne von ihnen scheint etwas Mystisches zu haben und dabei immer eine ganz spezielle Geschichte zu erzählen. Der Account @brutgroup zeigt dabei, wie grau und düster Architektur sein kann und verzichtet auf den Glanz der Moderne und der Vision von einer strahlenden Zukunft. Trotzdem steckt darin eine nicht von der Hand zu weisende Schönheit. Hier mischt sich Vergangenes mit dem Hier und jetzt.

Paul Eis ist Berliner und steckt hinter dem Account @the_architecture_photographer. Der Student hat sich scheinbar gedacht, dass er das einfache Fotografieren von Gebäuden »zu langweilig« findet und seinem Instagram-Kanal etwas ganz Besonderes verliehen. Nämlich Farbe. Nach der Bildbearbeitung, bei der er die fotografierten Gebäude freistellt und dann in den Farbtopf taucht, erstrahlen diese so in völlig neuem Glanz. Rot, Orange, Gelb, Blau… Bei diesem Anblick regt sich beinah der Wunsch, unsere Welt könnte tatsächlich noch ein bisschen bunter sein.

 
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Exploded cube #architecture #minimalism #linz

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 Und jetzt wagen wir einen Blick in die Zukunft. Wie sieht es wohl 2050 bei uns aus? Das erfahren wir bei @future.architects_. Der Account wird ebenfalls von Architektur-Studenten befüllt und vereint Entwürfe mit futuristischen, bereits existierenden Bauwerken. Wir sind ziemlich gespannt, ob wir uns bald wirklich in derartigen Gebäuden aufhalten werden oder ob die Ideen vor allem das bleiben: fantastische Ideen.

Welche Accounts kannst du empfehlen? Teile sie mit uns in den Kommentaren!

Die Empfehlungen des letzten #FollowFriday findest du hier.

 

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Claudia Marisa Alves de Castro

Redaktionsleiterin

Claudia Alves de Castro kommt vom Land, war aber nie für die Kleinstadt gemacht. Jetzt – da sie in Hamburg lebt – kann sie ihrem Interesse für Menschen, Geschichten und dem Schreiben freien Lauf lassen. Vom Lifestyle- und Fashionblog, über die Arbeit beim Fernsehen vor und hinter der Kamera, bis hin zu den Online-Redaktionen großer Verlage, Claudia ist mit allen Medien-Wassern gewaschen. Neben ihrer Leidenschaft für ihren Beruf, macht sie ihre Liebe für Kultur, Medien und Reisen besonders glücklich. Seit März 2018 schreibt sie über all das bei uns.

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