Tipps, mit denen du schneller in den Schlaf findest

Words by Claudia Marisa Alves de Castro
Photography: Kinga Cichewicz auf Unsplash
Eine Frau liegt im Bett und räkelt sich

Es klingt so einfach: Nach einem langen Tag legen wir uns ins Bett und schlafen einfach ganz entspannt ein. Doch genau das fällt vielen Menschen zunehmend schwer. Und dabei ist ein gesunder Schlaf doch so wichtig. 

 

Im Schlaf passiert so einiges: Unter anderem bekommen wir die Ruhe und Erholung, die unser Körper so dringend benötigt, und zuvor Gelerntes wird im Gehirn abgespeichert und verarbeitet. Durch diverse medizinische Studien wissen wir, dass Teenager etwa 8 bis 10 Stunden und Erwachsene (von 18 bis 64) zwischen 7 und 9 Stunden schlafen sollten. Bekommen wir nicht die ausreichende Menge Schlaf, kann das körperliche, aber auch geistige und seelische Folgen nach sich ziehen. 

Um das zu verhindern, haben wir einige Tipps zusammengetragen, mit denen es gelingt, künftig leichter und effektiver in den Schlaf zu finden: 

 

Halte deinen Rhythmus ein 

Unser Körper passt sich an gewisse Abläufe und Zeitpläne an. Wer jeden Tag etwa um dieselbe Zeit aufsteht und auch um dieselbe Zeit zu Bett geht, wird deutlich leichter in den Schlaf finden. Eine gestörte oder sich ständig verändernde Routine bringt unseren Biorhythmus stark durcheinander. Genau aus diesem Grund gerät auch Schichtarbeit immer wieder in die Kritik. 

 

Nutze die Kraft der Gerüche

Ätherische Öle wie Lavendel können nachweislich für Entspannung sorgen und den Schlaf fördern. Dazu einfach ein paar Tropfen auf dem Kissen, dem Handgelenk oder den Schläfen verteilen. Ein Diffusor, der in regelmäßigen Abständen den Duft eines ätherischen Öls im Schlafzimmer verteilt, kann ebenfalls hilfreich sein. Aus Sicherheitsgründen sollten Kerzen und Räucherstäbchen jedoch beim Einschlafen nicht zum Einsatz kommen.

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Schlafhilfen für den Urlaub

Es gibt Menschen, die können immer und überall schlafen. Doch das gilt nicht für alle. Gerade in der Fremde fällt es vielen schwer, eine ausgiebige Nachtruhe zu genießen. Das sind unsere Tipps für einen erholsamen Schlaf.

 

Reduziere die tägliche Bildschirmzeit 

Studien zufolge kann blaues Licht, das von elektronischen Geräten abgegeben wird, den Schlaf stören. Das liegt daran, dass auch das natürliche Tageslicht viel blaues Licht enthält – unser Körper bekommt also das falsche Signal, was uns am Müdewerden hindert. Um das zu vermeiden, sollten Tablets, Smartphones, Fernseher und Laptops mindestens eine Stunde vor dem Schlafen ausgeschaltet werden. Für wen das gar nicht infrage kommt, gibt es inzwischen auch schon im Handy vorinstallierte Blaulichtfilter. 

 

Geräusche können helfen

Bestimmte Geräusche können beim Einschlafen helfen. Es hat sich gezeigt, dass insbesondere Wassertöne förderlich sind. Live Science zufolge wird ein solches Rauschen von unserem Gehirn als »nicht bedrohlich« interpretiert und wirkt daher beruhigend. Darüber hinaus ist es dazu in der Lage, Störgeräusche zu überdecken. Inzwischen gibt es diverse Schlafhilfen, die gleichmäßige Geräusche wie Wasserwellen, Vogelgezwitscher oder Regentropfen imitieren. Für alle, die ohnehin noch nicht bereit dazu sind, das Handy aus dem Schlafzimmer zu verbannen, gibt es natürlich auch diverse Apps, mit denen eine entsprechende Geräuschkulisse erzeugt werden kann. 

Wem die Tipps einzeln noch nicht helfen, kann diese natürlich auch kombiniert anwenden. Wenn auch das nicht hilft, sollte in Erwägung gezogen werden, die Schlafprobleme beim nächsten Arztbesuch einfach mal anzusprechen.

Was tust du, wenn du nicht einschlafen kannst? Teile uns deine Erfahrungen in den Kommentaren mit.

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Claudia Marisa Alves de Castro

Redaktionsleiterin

Claudia Alves de Castro kommt vom Land, war aber nie für die Kleinstadt gemacht. Jetzt – da sie in Hamburg lebt – kann sie ihrem Interesse für Menschen, Geschichten und dem Schreiben freien Lauf lassen. Vom Lifestyle- und Fashionblog, über die Arbeit beim Fernsehen vor und hinter der Kamera, bis hin zu den Online-Redaktionen großer Verlage, Claudia ist mit allen Medien-Wassern gewaschen. Neben ihrer Leidenschaft für ihren Beruf, macht sie ihre Liebe für Kultur, Medien und Reisen besonders glücklich. Seit März 2018 schreibt sie über all das bei uns.

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