So niedlich kann Achtsamkeit sein

16.03.2018
Words by Jana Ahrens

Achtsamkeit, das hat immer sowas Ernstes, so einen Touch Spirituelles. Wie spielerisch, wie einfach und niedlich der Zugang zu diesem so wichtig gewordenen Thema sein kann, zeigen die neuen Videos von Headspace.

Die New York Times sagt über ihn, Andy Puddicombe habe für Meditation das getan, was Jamie Oliver für das Essen getan hätte. Warum? Weil Andy die Achtsamkeitslehre des ruhig Dasitzen und Zu-sich-selber-findens so populär gemacht hat, wie schon lange niemand mehr vor ihm. Der selbst ernannte Anti-Guru hat lange Zeit in einem buddhistischen Kloster gelebt, um sich als junger Mann von einem schweren Einschnitt in sein Leben zu erholen. Worum es sich dabei gehandelt hat, das verrät er nicht. Was er verrät ist, wie er dank Meditation wieder zu sich selber gefunden hat.

Der Clou dabei: Puddicombe macht das ganze so einfach wie Nudeln kochen. Natürlich bedarf es eines Grundwissens und dem Willen etwas neu zu lernen. Aber Schritt für Schritt – und mit vielen Wiederholungen – wird aus Spagetti mit Pesto eine Haute Cuisine Pasta und werden aus zehn Minuten ruhigem Dasitzen zwanzig, dann noch mehr. Irgendwann auf diesem Weg stellen sich physische, sowie psychische Verbesserungen ein, die kaum mit anderen Betätigungen und sonst oft nur medikamentös erreicht werden können.

Klingt schon wieder richtig kompliziert, ne? Ist es aber nicht. Puddicombe und sein Team von Erklär-Videos. Die machen die Sache transparent und einfach, lassen sich leicht wieder ins Gedächtnis rufen und liefern auch einfache Erklärungen, wenn Freunde oder Familie mal wieder fragen, warum es einen Mehrwert haben sollte, für zehn, fünfzehn oder zwanzig Minuten die Augen zu schließen, um sich auf nichts Anderes als den Atem zu konzentrieren. Nämlich weil wir uns alle im Alltag mehr Glücksmomente, Akzeptanz und und Gelassenheit wünschen.

Zehn mal Zehn Minuten gibt’s vom Headspace Programm übrigens als Vorgeschmack kostenfrei. Und wenn du dich auf Englisch nicht so gut entspannen kannst, dann schau doch mal bei 7Mind vorbei.

Das Beitragsbild ist übrigens von rawpixel.

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Jana Ahrens

Jana Ahrens liebt die Auseinandersetzung mit der Mode und mit den Gegenständen und Situationen eines modernen Lebens. Sie interessiert sich weniger für schöne Dinge, als eher für die Schönheit ihrer Umstände. Bis 2013 hat sie als Modedesignerin gearbeitet. Seitdem widmet sie sich dem Schreiben. Im Januar 2018 hat sie die Chefredaktion des Monda Magazins übernommen.

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