Raus aus der Sonne! Schützt uns ein Sensor vor Sonnenbrand?

Words by Claudia Marisa Alves de Castro
Photography: Garett Mizunaka auf Unsplash
Ein UV-Sensor soll uns vor Sonnenbrand schützen
Wir lieben den Sommer und die warmen Temperaturen. Dennoch müssen wir uns vor der Sonne schützen. Neben der altbewährten Sonnencreme soll uns künftig ein UV-Sensor dabei behilflich sein. 
 

Schon als wir noch klein waren, wurde uns immer wieder eingebläut, dass wir im Sommer das Eincremen nicht vergessen dürfen. Denn es steht fest: Die Haut vergisst nicht. UV-Strahlung, die für uns Menschen unsichtbar ist, aber dennoch ungefiltert auf uns hinabstrahlt, kann schwere und irreparable Schäden anrichten. 

Im schlimmsten Fall kann es zum sogenannten schwarzen Hautkrebs kommen, der im Jahr 2016 bei etwa 25.000 Menschen in Deutschland diagnostiziert wurde. Die unmittelbare Folge eines ungeschützten Sonnenbads: Sonnenbrand. Der ist nicht nur unangenehm, sondern kann längerfristig auch Auslöser für eine vorzeitige Hautalterung und Faltenbildung sein. UV-Strahlen sind darüber hinaus sogar in der Lage, das Immunsystem zu hemmen, da durch sie über die Jahre das körpereigene Reparatursystem bis zur Überlastung angegriffen werden kann.

UV-Gadget: Spielerei oder hilfreicher Begleiter?   

Deshalb heißt es: Eincremen, was das Zeug hält, und das Brutzeln in der Sonne möglichst vermeiden. Darüber hinaus soll ein UV-Sensor von der Beauty-Marke La Roche-Posay, die vor 40 Jahren von einem Apotheker gegründet wurde, uns dabei helfen, künftig rechtzeitig aus der Sonne zu gehen. Das batterielose Gadget misst die UV-Exposition und funktioniert in Kombination mit dem Smartphone, durch das es auch angetrieben wird – es muss also nicht extra aufgeladen werden. 

Haben wir uns eine gewisse Zeit in der Sonne aufgehalten, sendet der Sensor eine Warnung ans Smartphone und öffnet die dazugehörige App. Darüber hinaus liefert es Echtzeitupdates zur Luftfeuchtigkeit, der aktuellen Schadstoffbelastung sowie der Pollenwerte. Getragen werden kann das Teil als Kette um den Hals, an der Handtasche, an der Armbanduhr oder als Brosche an der Bluse oder am Hemd – Körperkontakt ist also nicht notwendig. An dieser Stelle sei allerdings gesagt, dass das Gadget allein natürlich nicht vor der Sonne schützt. Wer nach draußen geht, muss sich natürlich weiterhin eincremen.

 

 

Mit rund 65 Euro ist der Tracker einigermaßen erschwinglich – immerhin geht es hier um unsere Gesundheit und unsere empfindliche Haut. Ob es sich am Ende allerdings eher um eine kleine Spielerei oder doch um einen hilfreichen Begleiter handelt, darf an dieser Stelle jede*r für sich selbst entscheiden. 

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Claudia Marisa Alves de Castro

Redaktionsleiterin

Claudia Alves de Castro kommt vom Land, war aber nie für die Kleinstadt gemacht. Jetzt – da sie in Hamburg lebt – kann sie ihrem Interesse für Menschen, Geschichten und dem Schreiben freien Lauf lassen. Vom Lifestyle- und Fashionblog, über die Arbeit beim Fernsehen vor und hinter der Kamera, bis hin zu den Online-Redaktionen großer Verlage, Claudia ist mit allen Medien-Wassern gewaschen. Neben ihrer Leidenschaft für ihren Beruf, macht sie ihre Liebe für Kultur, Medien und Reisen besonders glücklich. Seit März 2018 schreibt sie über all das bei uns.

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