Mit diesen 5 Tipps starten wir achtsam in den Tag

Words by Claudia Marisa Alves de Castro
Photography: Daiga Ellaby auf Unsplash
Es ist wichtig, achtsam in den Tag zu starten. Wie es geht, verraten unsere Tipps.

Wer sein Leben entschleunigen möchte, um mehr Positivität, Ruhe und Gelassenheit in den Alltag einziehen zu lassen, muss nicht zwingend ein 3-monatiges Achtsamkeitsseminar besuchen. Mit diesen kleinen Tipps verändern wir unser Mindset bereits am Morgen zum Positiven. 

 

Wer kennt das nicht? Manchmal sind wir ohne erkennbaren Grund bereits kurz nach dem Aufwachen negativ gestimmt oder sogar genervt. Das macht es nicht gerade einfach, sich auf den bevorstehenden Tag zu freuen. Entsprechend snoozen wir erst, was das Zeug hält, und halten uns dann auch nicht an unser Vorhaben, eine kleine Sporteinheit einzulegen, bevor wir das Haus verlassen. 

Und jetzt die schlechte Nachricht zuerst: Leider gibt es kein Geheimrezept, das uns von heute auf morgen einen positiveren Blick beschert. Zunächst einmal müssen wir etwas ändern wollen und uns künftig eine Art Ritual schaffen. 

Und hier die gute Nachricht: Halten wir durch, klappt es auch problemlos mit dem Aufstehen und der Sonne im Herzen (unabhängig davon, ob sie draußen scheint oder nicht). 

Wer diese 5 Tipps in seinen Morgen integriert – entweder nur zwei oder drei davon oder gleich alle zusammen – wird sich schon bald besser fühlen. Woher wir das wissen? Wir haben es selbst ausprobiert! 

5 Tipps für mehr Achtsamkeit am Morgen

 

Lass dich nicht schon vom Wecker stressen

Das erste, was wir morgens hören, ist der Wecker. Dieser soll also bitte nicht für einen herzinfarktähnlichen Zustand sorgen. Entscheide dich für sanfte Töne wie Vogelgezwitscher oder Meeresrauschen. Alternativ ist auch ein Lichtwecker perfekt, um dich sanft aus dem Schlaf zu holen. Wer sich bisher vom Radio und den Nachrichten hat wecken lassen, sollte ernsthaft darüber nachdenken, ob das nicht vielleicht auch ein Auslöser für schlechte Laune sein kann. 

 

Hektik aus – Meditationsmodus an

Inzwischen gibt es nicht nur zahlreiche Meditations-Rategeber, sondern auch Apps, die uns dabei anleiten. Da regelmäßiges Meditieren nachweislich Stress reduzieren, sich positiv auf unser Glücksempfinden auswirken und überhaupt die Wahrnehmung positiver Emotionen steigern kann, sollten wir gleich morgens damit beginnen: So sorgen wir für einen perfekten Start in den Tag. Das Gute: 3-5 Minuten am Morgen reichen schon aus, um mehr bei sich zu bleiben und demnach auch achtsamer zu sein. 

 

Und jetzt noch einmal Strecken bitte

Um den Körper und auch den Geist in Schwung zu bringen, ist Frühsport eine wunderbare Sache. Zeitmangel ist keine Ausrede: Eine kleine Runde Joggen, Yoga oder Pilates lassen sich auch in weniger als einer halben Stunde erledigen. Wem selbst das zu viel ist, der sollte zumindest über eine 5-minütige Dehneinheit nachdenken. Bewegung tut gut und motiviert. 

 

Wasser marsch, Augen zu und genießen 

Auch beim Duschen kannst du etwas für dich und deine Achtsamkeit tun. Schließ am Ende für einen kurzen Moment die Augen und lass dir das warme Wasser sanft über den Rücken laufen. Die Wärme sorgt für ein wohliges Gefühl, das sich auch mit nach draußen nehmen lässt. Nach der Dusche kannst du deine Haut mit wohlriechenden Ölen verwöhnen, die dich auch Stunden danach noch begleiten. 

 

Gönn dir Ruhe beim Frühstücken

Vielen Menschen bleibt morgens keine Zeit für ein ruhiges Frühstück. Dabei sind Achtsamkeit und Muße hier besonders wichtig. Denn nicht nur Mediation, Bewegung und eine sanfte Dusche sorgen für Energie: Auch das Frühstück ist ein perfekter Booster, um uns körperlich wie geistig auf die Herausforderungen des Tages vorzubereiten. Wer frühstückt, kann sich besser konzentrieren und kurbelt den Stoffwechsel an. Viele Forscher sind außerdem der Meinung, dass frühstückende Menschen gesünder leben und seltener an Übergewicht leiden. 

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Claudia Marisa Alves de Castro

Redaktionsleiterin

Claudia Alves de Castro kommt vom Land, war aber nie für die Kleinstadt gemacht. Jetzt – da sie in Hamburg lebt – kann sie ihrem Interesse für Menschen, Geschichten und dem Schreiben freien Lauf lassen. Vom Lifestyle- und Fashionblog, über die Arbeit beim Fernsehen vor und hinter der Kamera, bis hin zu den Online-Redaktionen großer Verlage, Claudia ist mit allen Medien-Wassern gewaschen. Neben ihrer Leidenschaft für ihren Beruf, macht sie ihre Liebe für Kultur, Medien und Reisen besonders glücklich. Seit März 2018 schreibt sie über all das bei uns.

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