DIY Gesichtspflege, die nichts kostet

Words by Jana Ahrens
Photography: Coline Hasle auf Unsplash
Portrait einer Frau mit heller Haut und schwarzen Haaren, die in einem Bad liegt.
Zugegeben: Bei dem riesigen Angebot an Gesichtspflege-Produkten da draußen scheint es fast anmaßend zu behaupten, dass auch ein paar simple Tricks oder für tolle Haut sorgen können. Aber zusammen mit ein paar neuen, unkomplizierten Gewohnheiten lässt sich da eine Menge rausholen. Probiert es mal aus. Es kostet ja nix.
 

Das Gesicht regelmäßig kühlen

Eiswasser ist nicht nur erfrischend, sondern wirkt auch entzündungshemmend.

Kälte tut der Gesichtshaut gut. Sie wirkt abschwellend und entzündungshemmend. Es gibt inzwischen die verrücktesten Accessoires, um das Gesicht über einen längeren Zeitraum oder auch nur mal kurz zwischendurch abzukühlen. Dazu gehören Gelmasken, Massagehanteln aus dem Gefrierfach oder Massageroller aus Edelstahl, die ebenfalls im Eisfach gekühlt werden können. Was sie alle gemeinsam haben: Sie sind teuer. Die Alternative heißt: Wasser in einer großen Schale mit Eiswürfeln kühlen und dann so oft hintereinander, wie es guttut, einen Schwung davon mit den Händen ins Gesicht befördern. So ein eisgekühltes Gesichtsbad wirkt Wunder, kostet nichts extra und lässt sich schnell einrichten. Für regelmäßige Anwendungen dieser Art ist die Gesichtshaut dankbar.

Eine kurze Gesichtsmassage

Gönn dir eine Gesichtsmassage.

Kennst du das? Dein Arbeitstag ist stressig, du schaust schon lange auf den Bildschirm, und irgendwann fängst du automatisch an, deine Schläfen zu kneten oder dir mit den flachen Händen über die Augen zu streichen. Das ist dein Körper, der dir sagt, dass dein Gesicht ein bisschen Bewegung und Durchblutung braucht. Noch gesünder ist es da, wenn du dir regemäßig ganz gezielt eine kleine Gesichtsmassage verpasst. Und so kannst du deinen bildschirmgeplagten Augen und den erstarrten Gesichtspartien Linderung verschaffen: Die Hände zu Fäusten ballen und mit den Fingerrücken vorsichtig und regelmäßig von der Partie unter den Augen nach außen Richtung Ohren kneten. Dabei möglichst die Haut eher nach oben als nach unten bewegen.

Hände waschen

Hände waschen macht die Gesichtspflege einfacher.

Hände waschen? Ja klar, machen wir doch eh immer. Doch gerade an hektischen Tagen, bei viel Stress und Nervosität ist es gut, sich noch einmal an diese Gewohnheit zu erinnern. Auch auf Reisen vergessen wir oft, wie wichtig es ist, unsere Hände, die – ebenfalls aus Gewohnheit – oft im Gesicht landen, immer wieder zu reinigen. So kannst du unreiner Haut und wiederkehrenden Entzündungen vorbeugen. 

 

Regelmäßig frische Kissenbezüge aufziehen

Frische Bezüge machen glücklich.

Einen ähnlichen Zweck hat der nächste Tipp: Gerade zur Vermeidung von Pickeln an den Schläfen und um das Kinn herum ist es unerlässlich, regelmäßig einen frischen Kissenbezug aufzuziehen. Im Kissenbezug können sich Öle und Schmutzpartikel von unserer Haut verfangen. Dank der Wärme und der Feuchtigkeit, die wir beim Schlafen abgeben, entsteht im Kissen so auf Dauer ein tolles Klima für Bakterien. Das Risiko, sich auf diese Weise Hautunreinheiten einzufangen, kann durch das Wechseln des Kissenbezugs einmal pro Woche minimiert werden. 

DIY-Peeling

Peeling aus ganz einfachen Zutaten.

Ein gutes Peeling ist eine tolle Grundlage, um die Haut erst einmal so richtig aufzuräumen, bevor sie mit nahrhaften Cremes oder Masken bedacht wird. Aber auch hier gibt es unkomplizierte DIY-Varianten, die mit ein paar Hausmitteln schnell hergestellt sind. Eine Option: 2 Teelöffel Backpulver mit einem Teelöffel Wasser vermengen, dann den Saft einer viertel Zitrone dazugeben. Die Mischung gleichmäßig im Gesicht verteilen und 5 Minuten antrocknen lassen. Dann gründlich mit lauwarmem Wasser abwaschen. Sorgt für absolut strahlende Haut.

Kopf nach unten

Mal den Blutfluss ein bisschen umdrehen.

Im Yoga werden bestimmte Positionen Umkehrhaltung genannt. Das heißt, dass wir dabei mal eine neue Perspektive einnehmen und uns in irgendeiner Form auf den Kopf stellen. Was das mit Gesichtspflege zu tun hat? Diese Umkehrhaltungen sorgen für eine ordentliche Gesichtsdurchblutung. Das hilft dabei, Ablagerungen abzutransportieren, versorgt die Gesichtshaut mit einer großen Portion Sauerstoff und lässt die Wangen strahlen. Ein paar Atemzüge im herabschauenden Hund reichen da schon.

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Jana Ahrens

Chefredakteurin

Jana Ahrens liebt die Auseinandersetzung mit der Mode und mit den Gegenständen und Situationen eines modernen Lebens. Sie interessiert sich weniger für schöne Dinge, als eher für die Schönheit ihrer Umstände. Im Januar 2018 hat sie die Chefredaktion des Monda Magazins übernommen.

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